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AfD-Jugend plant Infostände vor Dresdner Schulen – Kritik

08.05.2026 – 19:37 UhrLesedauer: 1 Min.

Infostand der AfD-Jugendorganisation (Archivbild): Bis zu den Sommerferien will die „Generation Deutschland“ vor möglichst vielen Schulen in Sachsen Präsenz zeigen. (Quelle: IMAGO/Matthias Wehnert)

Die AfD-Jugendorganisation hat ihren Besuch an drei Dresdner Berufsschulzentren angekündigt. Die Grünen im Stadtrat warnen vor gezielter Einschüchterung.

Die „Generation Deutschland“, die neue Jugendorganisation der AfD, hat Infostände an drei Dresdner Berufsschulzentren angekündigt. Bis zu den Sommerferien will sie vor möglichst vielen Schulen in Sachsen Präsenz zeigen. Daran gibt es Kritik.

Katharina Ringler, Stadträtin der Grünen in Dresden, kritisiert die geplanten Auftritte. Es sei besorgniserregend, dass die Generation Deutschland gezielt vor Schulen auftrete. Schulen müssten geschützte Orte bleiben und „keine Kulisse für rechtsextremistische Provokationen und Einschüchterung“ bieten.

Üblicherweise kämen politische Akteure nur auf Einladung der Schule mit Schülern ins Gespräch, so Ringler weiter. Vor dem Schulgelände greife das Hausrecht der Schulleitung jedoch nicht. Wer dort gezielt auftauche, suche nicht den fairen Diskurs, sondern die maximale Aufmerksamkeit Minderjähriger. Das sei kalkulierte Polarisierung. Sie erwarte eine Stellungnahme des Bildungsbürgermeisters sowie Unterstützung für die betroffenen Schulen.

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