„Deutschlandtrend“

Umfrage: AfD vergrößert Abstand zur Union

02.07.2026 – 22:47 UhrLesedauer: 2 Min.

Alice Weidel und Tino Chrupalla im Bundestag: Die AfD legt in Umfragen weiter zu. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

Die Union hat im „Deutschlandtrend“ leicht verloren, die AfD profitiert davon. In Thüringen erreicht die Rechtspartei einen Rekordwert.

Die AfD hat im aktuellen „Deutschlandtrend“ ihren Abstand zur Union auf fünf Punkte vergrößert. In der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung kam die AfD unverändert auf 27 Prozent, danach folgten CDU und CSU mit 22 Prozent, das war ein Punkt weniger als Anfang Juni. Mit der Arbeit der schwarz-roten Regierung waren zuletzt nur 13 Prozent der Befragten zufrieden.

Die SPD büßte im aktuellen „Deutschlandtrend“ einen Punkt ein und käme auf zwölf Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Grünen verbesserten sich um einen Punkt auf 15 Prozent und die Linke legte einen Punkt auf elf Prozent zu. Die FDP wäre mit vier Prozent weiterhin nicht im Bundestag vertreten.

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Die Befragung fand von Montag bis Mittwoch dieser Woche statt – also noch bevor die Koalitionäre am Donnerstag ihr Reformpaket mit 34 Maßnahmen präsentierten. Befragt wurden 1.317 Wahlberechtigte durch das Institut Infratest dimap.

Beliebtester Politiker des Kabinetts bleibt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit einem Zustimmungswert von 52 Prozent. Dahinter folgten mit einigem Abstand Außenminister Johann Wadephul (CDU) mit 28 Prozent Zufriedenheit und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) mit 22 Prozent.

AfD in Thüringen bei 40 Prozent

Auch in Thüringen legt die AfD zu. Unter Führung von Björn Höcke hat sie in einer Umfrage den Vorsprung zu anderen Parteien ausgebaut. Mit 40 Prozent habe sie den höchsten jemals für sie im Freistaat gemessenen Wert erreicht, berichteten die Zeitungen von Funke Medien Thüringen in ihrer E-Paper-Ausgabe. Nach einer repräsentativen Insa-Umfrage im Auftrag der Zeitungsgruppe legte die AfD im Vergleich zu April um einen Prozentpunkt zu.

Die Regierungskoalition aus CDU, BSW und SPD von Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) kam in der Umfrage zusammen auf 35 Prozent. Während BSW und SPD mit sieben und sechs Prozent konstant blieben, verlor die CDU zwei Punkte im Vergleich zu April und kam auf 22 Prozent. Die Linke verbesserte sich um zwei Punkte auf 16 Prozent.

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