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You are at:Home»Lifestyle»Änderung an der Rewe-Kasse: Das gefällt nicht jedem
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Änderung an der Rewe-Kasse: Das gefällt nicht jedem

wochentlich.deBy wochentlich.de1 April 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Änderung an der Rewe-Kasse: Das gefällt nicht jedem
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Nach dem Bezahlen bekommen viele Rewe-Kunden nicht mehr den Kassenbon in die Hand gedrückt. Was steckt dahinter?

Das Wichtigste im Überblick


Einige Rewe-Kunden müssen sich ab sofort auf eine Neuerung einstellen. Denn nicht jeder von ihnen bekommt nach dem Bezahlen noch den Kassenbon ausgehändigt. Die Supermarktkette geht einen weiteren Schritt in Richtung Umweltschutz. Darum schafft das Unternehmen neben dem analogen Prospekt (mehr dazu hier) nun auch den Kassenbon ab, trotz Kassenbon-Pflicht. Wie kommen Kunden dennoch an den Kaufbeleg, um ihren Einkauf zu kontrollieren? Gibt es Ausnahmen?

Für wen es keine Kassenbons mehr bei Rewe gibt

Kunden, die die Rewe-App nutzen, können in der App die Funktion „eBon“ aktivieren. Dadurch erhalten sie ihren Kaufbeleg nur noch digital – und nicht mehr in analoger Form. Allerdings nur, wenn der QR-Code der App beim Kaufvorgang an der Kasse eingescannt wird. Andernfalls wird der Kaufbeleg weiterhin ausgedruckt und auf Wunsch ausgehändigt.

Wer weiterhin die Papierquittung bekommen möchte, aktiviert die „eBon“-Funktion in der App nicht.

Und: Kunden, die die App nicht nutzen, erhalten auch weiterhin den Kassenbeleg nach dem Bezahlen.

Was ist der Vorteil?

Die digitalen Kassenbelege sind nach dem Einkauf in der Rewe-App aufgelistet. Darüber hinaus schickt das Unternehmen die Quittung an die in der App hinterlegte E-Mail-Adresse. Der Vorteil für Kunden ist, so das Unternehmen, dass sie auf diese Weise ihren Kaufbeleg jederzeit abrufen können. Das ist beispielsweise praktisch für Ware, auf die es eine Garantie gibt (Elektrogeräte). Aber auch bei einem Umtausch oder einem Rückruf kann die Funktion nützlich sein. Rewe erklärt, dass das PDF mit dem eBon bis zu drei Jahre im Kundenkonto gespeichert wird.

Darüber hinaus kann es auch einen gewissen zeitlichen Vorteil geben. Denn wer kontaktlos bezahlt, muss nun nicht mehr warten, bis der Kaufbeleg ausgedruckt wird, ehe er den Kassenbereich verlässt. Und auch die Floskel „Kassenbon brauch ich nicht“ bleibt dem einen oder anderen vielleicht genervten Kunden künftig erspart.

eBon: es gibt auch Ausnahmen

Rewe erklärt, dass Kunden, die die „eBon“-Funktion aktiviert haben, teilweise dennoch einen Papierbeleg erhalten. So werden „Kassenbons mit Aktivierungsinformationen (zum Beispiel Prepaid-Guthaben)“ nicht digital übermittelt. Für diese Aktivierungsinformationen werde weiterhin ein Ausdruck erzeugt.

Übrigens

Rewe ist nicht das einzige Unternehmen, das einen digitalen Kaufbeleg anbietet. Auch Kunden der Edeka-App oder der Dm-App erhalten einen eBon.

eBon in der Kritik

Auf Facebook kritisieren einige Nutzer den Umstieg zum eBon. „Ich möchte schon den Bon vor Ort. Reklamation kann man direkt klären; wenn ich schon zu Hause bin und es sind Unstimmigkeiten, müsste ich noch mal zum Markt fahren“, schreibt Marita Mielke. Das Unternehmen antwortet daraufhin, dass der eBon keine Pflicht ist. Wer ihn nicht nutzen möchte, aktiviert die Funktion in der App einfach nicht.

Andere Nutzer stört es hingegen mit Blick auf den Datenschutz „Ich sag nur eins: Wo ist da der Datenschutz, wenn ich überall mit Karte bezahlen würde und überall die Kassenbons auf Handy erhalte.“ (Ralf Bauer).

Das Unternehmen erklärt, dass die Nutzung des eBons freiwillig sei und dass weiterhin der Papierbeleg ausgedruckt wird.

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