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Gesundheit

Ältere haben teils untypische Symptome

wochentlich.deBy wochentlich.de29 August 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Ältere haben teils untypische Symptome
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Wann zum Arzt?

Lungenentzündung: Ältere haben teils untypische Symptome


Aktualisiert am 29.08.2025 – 09:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Für ältere Menschen lebensgefährlich: Einem Verdacht auf eine Lungenentzündung sollte man schnellstmöglich nachgehen. (Quelle: FG Trade/getty-images-bilder)

Hohes Fieber, starker Husten, Atemnot: Das sind die typischen Beschwerden einer Lungenentzündung. Bei Älteren und Kindern sind die Anzeichen aber nicht immer so eindeutig.

Wer einmal eine Lungenentzündung hatte, vergisst sie nicht so schnell: Es dauert Wochen bis Monate, bis der Körper wieder so belastbar ist wie vorher. Und oft ist auch ein Krankenhausaufenthalt notwendig. Für eine möglichst schnelle Genesung ist es daher wichtig, Warnzeichen frühzeitig zu erkennen und die Erkrankung zu behandeln.

Lungenentzündungen entwickeln sich vor allem im Herbst und im Winter. Dabei entzünden sich die Lungenbläschen und das umliegende Gewebe. Übeltäter sind meist Bakterien, insbesondere Pneumokokken, wie es von der Stiftung Gesundheitswissen heißt.

Selten stecken auch andere Ursachen hinter einer Lungenentzündung, wie:

Bakterien und Viren können per Tröpfcheninfektion von einem Menschen auf andere übertragen werden und so zur Ansteckung führen, etwa beim Husten oder Niesen, aber auch beim Lachen oder Sprechen.

Doch woran erkennt man eine Lungenentzündung? Gerade bei älteren Menschen und kleinen Kindern zeigen sich laut dem Portal „gesund.bund.de“ längst nicht immer die klassischen Symptome wie:

Die klassischen Beschwerden können weniger stark ausfallen oder nur einzeln auftreten. Stattdessen können sich bei älteren Menschen und kleinen Kindern Symptome zeigen, bei denen man nicht direkt an eine Lungenentzündung denkt. Zum Beispiel:

Übrigens: Laut der Stiftung Gesundheitswissen können Eltern eine Lungenentzündung bei Säuglingen und Kleinkindern manchmal auch daran erkennen, dass sich beim Atmen die Haut zwischen den Rippen sichtbar einzieht. Auch wenn sich die Nasenflügel deutlich auf und ab bewegen, spricht das für Atemprobleme und womöglich für eine Lungenentzündung.

Und nun? Klar ist: Einen Verdacht auf eine Lungenentzündung sollte man schnellstmöglich ärztlich abklären lassen. Der Arzt oder die Ärztin hört die Lunge dabei mit einem Stethoskop ab und misst Puls sowie Blutdruck. Oft wird das Organ auch geröntgt und das Blut auf Entzündungsmarker hin untersucht. Um eine Lungenentzündung zu behandeln, kommen meist Antibiotika zum Einsatz.

Gut aber, wenn es gar nicht erst zu einer Erkrankung kommt: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen verringert das Risiko für Infektionen und damit auch für Lungenentzündungen.

Auch ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener, nährstoffreicher Ernährung und ausreichend Bewegung trägt insgesamt zu guter Gesundheit bei und bietet gute Voraussetzungen für ein fittes Immunsystem. Zudem sollten Sie möglichst aufs Rauchen verzichten. Denn Rauchen zählt zu den Risikofaktoren, die eine Lungenentzündung begünstigen.

Gut zu wissen ist auch, dass es eine Impfung gegen Pneumokokken gibt. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Immunisierung vor allem Menschen ab 60 Jahren und Vorerkrankten.

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