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ADAC sieht trotzdem noch Spielraum nach unten

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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ADAC sieht trotzdem noch Spielraum nach unten
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Autokosten

Nur noch 3 Cent teurer: Diesel fast auf Vorkriegsniveau

Aktualisiert am 18.06.2026 – 11:02 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der Dieselpreis ist inzwischen wieder fast auf das Niveau vor Kriegsbeginn gesunken. (Archivbild) (Quelle: Marijan Murat/dpa/dpa-bilder)

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Auch Benzin wird billiger. Ganz fair ist der Vergleich aber nicht, und der ADAC hält die Preise nach wie vor für deutlich zu hoch.

Seit der Entspannung im Nahen Osten sinken die Spritpreise zügig und kommen dem Niveau vor Kriegsbeginn immer näher. Diesel kostete am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt nur noch 3 Cent pro Liter mehr als am 27. Februar, dem letzten Tag vor Kriegsbeginn, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Super E10 war 6,2 Cent teurer. Und erste Daten vom Donnerstagmorgen deuten auf ein weiteres Sinken der Preise hin.

Vor allem der Dieselpreis kennt zurzeit nur eine Richtung: Ein Liter kostete dem Verkehrsclub zufolge am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,776 Euro und damit 2,1 Cent weniger als am Vortag. Es war bereits der neunte Rückgang in Folge. Auf Wochensicht ist Diesel damit 7,6 Cent billiger.

Super E10 lag am Mittwoch bei 1,84 Euro pro Liter. Das waren 1,4 Cent weniger als am Vortag. Hier steht nach fünf Rückgängen in Folge auf Wochensicht ein Minus von 3,1 Cent.

  • Benzin und Diesel: Dieses Tempo spart am meisten Sprit

Am Donnerstagmorgen geht es weiter nach unten

Am Donnerstag zeigten die ersten Preisdaten zudem weiter nach unten. Um 8.45 Uhr war ein Liter Diesel laut ADAC um weitere 1,9 Cent billiger als zum gleichen Zeitpunkt am Vortag, E10 um 1 Cent.

Sollte der Trend anhalten, könnte Diesel damit bald unter das Preisniveau vor Kriegsbeginn fallen. Das liegt allerdings zu einem wichtigen Teil auch am Tankrabatt, der die Steuern pro Liter Sprit um 16,7 Cent senkt.

Zumindest der ADAC sieht aber Möglichkeiten für weitere Preissenkungen. „Es gibt weiterhin Potenzial für niedrigere Kraftstoffpreise“, sagt ein Sprecher. Sowohl der Ölpreis als auch die Spritpreise lägen zurzeit in etwa auf dem Preisniveau von Anfang März, rechnet der Verkehrsclub vor. Damals sei der Tankrabatt aber nicht in Kraft gewesen. „Vor diesem Hintergrund zeigt sich sehr deutlich, wie groß das Potenzial für weiter sinkende Kraftstoffpreise ist.“ Auch am Donnerstagmorgen sank der Ölpreis nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran weiter.

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