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ADAC-Mitglieder im Fokus von Betrugsmasche: Angebliches Gewinnspiel

wochentlich.deBy wochentlich.de23 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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ADAC-Mitglieder im Fokus von Betrugsmasche: Angebliches Gewinnspiel
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Angebliches Gewinnspiel

Betrugsmasche zielt auf ADAC-Mitglieder ab


23.05.2026 – 11:50 UhrLesedauer: 2 Min.

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Gefälschte ADAC-Nachrichten locken mit Rabatten (Symbolbild): Empfänger sollten vorsichtig sein und keine Daten weitergeben. (Quelle: Schöning/Imago)

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Die Teilnahme an einer angeblichen Umfrage des ADAC verspricht einen hohen Rabatt auf eine Dashcam. Dahinter steckt jedoch eine bekannte Betrugsmasche.

Betrüger verschicken derzeit Nachrichten angeblich im Namen des ADAC, um dessen Mitglieder in die Falle zu locken. In der E-Mail, die t-online vorliegt, behaupten die Kriminellen, „jeder Teilnehmer“ erhalte 60 Prozent Rabatt auf eine „DashOne Pro Dashcam“.

Die Nachricht wirkt zunächst glaubwürdig: Das ADAC-Logo ist zu sehen, dazu ein Rabattcode und der Hinweis auf ein angeblich exklusives Angebot. Nutzer sollten über einen gelben Button an einer Umfrage teilnehmen und den Rabatt anschließend automatisch erhalten.

  • Betrüger auf Opfersuche: Neue Phishing-Angriffe auf Sparkassenkunden
  • Verbraucherzentrale warnt: Phishing-Masche trifft Postbankkunden

Der ADAC warnt auf seiner Seite vor solchen sogenannten Phishing-Maschen. „Der gute Ruf des ADAC lockt immer wieder Betrüger an“, heißt es dort. Ziel der Täter sei es, Mitglieder auf gefälschte Webseiten zu locken oder sensible Daten abzugreifen.

Mehrere Warnsignale in der Nachricht

Auffällig an der jetzt verschickten E-Mail ist etwa der starke Zeitdruck. In der Mail wird behauptet, das Angebot sei auf „100 Codes“ begrenzt. Solche künstlichen Verknappungen gehören laut Verbraucherschützern zu typischen Betrugsmerkmalen.

Auch der auffällig hohe Rabatt von 60 Prozent sollte misstrauisch machen. Hinzu kommt: Die Absenderadresse „[email protected]“ ist keine offizielle E-Mail-Adresse des ADAC.

Phishing

Beim Phishing versuchen Kriminelle, an persönliche Daten ihrer Opfer zu kommen, wie Name, E-Mail-Adresse, Passwörter oder den Geburtstag. Diese Daten können sie entweder im Darknet verkaufen oder selbst nutzen, um sich in Online-Accounts wie dem Bankkonto einzuloggen und dieses zu plündern. Auch Identitätsdiebstahl lässt sich mit persönlichen Daten begehen.

Der Automobilclub betont, dass Nutzer grundsätzlich vorsichtig sein sollten, wenn sie unerwartete Rabattaktionen, Gewinnspiele oder dringende Aufforderungen per Mail erhalten. Der ADAC fordere nicht per Mail zu dringenden Handlungen auf, heißt es.

Symbol für das Nutzen von Künstlicher Intelligenz

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Was Betroffene tun sollten

Empfänger sollten keine Links anklicken und keine persönlichen Daten eingeben. Wer bereits auf eine verdächtige Seite gelangt ist und dort Daten eingegeben hat, sollte seine Passwörter ändern, sich eventuell mit der Bank in Verbindung setzen und im Zweifel die Karte sperren lassen.

Der ADAC empfiehlt außerdem, verdächtige Nachrichten direkt zu löschen, das Anti-Viren-Programm auf dem PC zu aktualisieren und einen Virenscan durchzuführen.

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