Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Höhere Einnahme von Vitamin D könnte das Gedächtnis verbessern

2 September 2026

Diese Klassiker kommen wieder in den Handel

2 September 2026

Wo in Deutschland die größte Stau-Gefahr droht

2 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Auto»Ab Juli drohen Bußgeld von bis zu 30.000 Euro
Auto

Ab Juli drohen Bußgeld von bis zu 30.000 Euro

wochentlich.deBy wochentlich.de27 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Ab Juli drohen Bußgeld von bis zu 30.000 Euro
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Bußgeld bis 30.000 Euro

Dieser Autofahrer-Trick wird jetzt teuer


Aktualisiert am 27.06.2026 – 08:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Gekaufte Unschuld: Ein Loch im Gesetz erlaubte bisher den Handel mit Strafpunkten. (Quelle: Michael Schick/imago-images-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Jahrelang konnten Autofahrer Punkte in Flensburg gegen Geld loswerden. Vermittlungsagenturen organisierten sogenannte Punktesünder auf Bestellung. Ab 1. Juli ist damit Schluss.

Wer Behörden bei Verkehrsverstößen belügt oder solche Dienste gewerblich anbietet, zahlt künftig drakonische Strafen. Damit schließt der Gesetzgeber eine Lücke, die Agenturen jahrelang gewerbsmäßig ausnutzten.

Das lukrative Geschäft mit den Punkten

Bisher lief das Geschäft simpel: Autofahrer mit einem vollen Punktekonto beauftragten über eine Agentur einen Strohmann. Er übernahm die Schuld an einer Verkehrssünde des Auftraggebers und gab an, selbst gefahren zu sein. Die Behörden gaben sich meist mit dem Namen zufrieden. Der wahre Täter zahlte die Strafe sowie eine Gebühr an den Vermittler und vermied so weitere Einträge in Flensburg.

Blick auf den Eingang zum Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg: Das Amt hat die Zahlen der aktuellen Neuzulassungen veröffentlicht.Vergrößern des Bildes
KBA in Flensburg: Hier hält man den Punktehandel schon lange für illegal. (Quelle: Carsten Rehder/Archiv/dpa)

Das Strafgesetzbuch erfasste diesen Trick bisher nicht. Da zu schnelles Fahren als Ordnungswidrigkeit und nicht als Straftat gilt, blieben Vorwürfe wie Strafvereitelung oder Urkundenfälschung wirkungslos. Wer sich als Fahrer ausgab, obwohl er nicht gefahren war, bewegte sich juristisch in einer Grauzone.

Der Staat schließt die Lücke

Diese Lücke schließt eine Novelle des Straßenverkehrsgesetzes nun endgültig. Sie verbietet falsche Angaben gegenüber den Behörden ebenso wie die gewerblichen Vermittlungsdienste.

Punktekonto in Flensburg: Ab wann es kritisch wird

Wer seinen Punktestand kennt, kann rechtzeitig reagieren. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unterscheidet drei Stufen:

Punkte Status Maßnahme der Behörde
1 bis 3 Vormerkung Das KBA speichert den Verstoß. Keine weiteren Folgen.
4 bis 5 Ermahnung Kostenpflichtige Post. Hinweis auf freiwilliges Seminar.
6 bis 7 Verwarnung Letzte Mahnung. Punkteabbau per Seminar nicht mehr möglich.
8 Entzug Der Führerschein ist weg. Sperre für mindestens 6 Monate.

Längere Verjährung, digitale Kontrollen

Das neue Gesetzespaket bringt weitere weitreichende Änderungen für Autofahrer. Die einschneidendste Änderung betrifft die Verjährungsfrist für Verkehrsordnungswidrigkeiten: Sie verdoppelt sich von drei auf sechs Monate. Wer zu schnell fährt oder falsch parkt, muss künftig doppelt so lange wie bisher mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

Zudem schafft die Reform eine bundesgesetzliche Grundlage für sogenannte Scancars. Diese Spezialfahrzeuge erfassen Kennzeichen im Vorbeifahren vollautomatisch, um Schwarz- und Falschparker aufzuspüren. Kommunen erhalten damit mehr Spielraum, um den ruhenden Verkehr digital zu überwachen.

Das System bleibt jedoch umstritten. Datenschützer kritisieren die automatisierte Erfassung und fordern kurze Speicherfristen sowie Datensparsamkeit. Auch der ADAC dämpft überzogene Erwartungen: Scancars entlasten zwar die Behörden, lösen aber kein Parkplatzproblem.

Der Führerschein wird digital

Als zweiten großen Schritt ebnet das Gesetz den Weg für den digitalen Führerschein. Das Dokument soll noch in diesem Jahr über eine Smartphone-App bereitstehen; die rechtlichen Grundlagen im Bundesgesetzblatt stehen bereits. Wichtig für Autofahrer: Die klassische Plastikkarte im Portemonnaie bleibt uneingeschränkt gültig.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Wo in Deutschland die größte Stau-Gefahr droht

2 September 2026

Gerüchte um günstiges E-Auto von VW für 2027: ID.Every1 könnte ID.Up werden

2 September 2026

Der Range Rover wird elektrisch

2 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Diese Klassiker kommen wieder in den Handel

2 September 2026

Wo in Deutschland die größte Stau-Gefahr droht

2 September 2026

Betrüger täuschen regionale Onlineshops vor

2 September 2026

Mann angeschossen – Polizei jagt flüchtige Verdächtige

2 September 2026

Neueste Beiträge

Thüringer BSW-Fraktion verliert drei Abgeordnete

2 September 2026

Ex-Nationalspieler Thilo Kehrer schließt sich Ajax Amsterdam an

2 September 2026

Sparer sollten aber genau hinsehen

2 September 2026

Recent Posts

  • Höhere Einnahme von Vitamin D könnte das Gedächtnis verbessern
  • Diese Klassiker kommen wieder in den Handel
  • Wo in Deutschland die größte Stau-Gefahr droht
  • Betrüger täuschen regionale Onlineshops vor
  • Mann angeschossen – Polizei jagt flüchtige Verdächtige

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.