Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist bei Baggerarbeiten im Rhein gefunden worden. Die Gleise am Hauptbahnhof werden gesperrt, Büros und Hotels wurden geräumt.
Die Vorbereitungen für die Entschärfung der am Rhein in Deutz gefundenen amerikanischen Zehn-Zentner-Bombe laufen. Die meisten Bürogebäude und das „Hyatt“-Hotel seien mittlerweile geräumt. Wie die Stadt gegen 15 Uhr mitteilte, hofft sie, um 15.15 Uhr die Freigabe für die Entschärfung der amerikanischen Zehn-Zentner-Bombe erteilen zu können. Gegen 15 Uhr werden der Deutzer Bahnhof sowie der Rhein für den Publikumsverkehr und die Schifffahrt gesperrt.
Bei Baggerarbeiten im Rhein war am Mittwochvormittag im Bereich des Kennedy-Ufers in Köln-Deutz ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder, teilte die Stadt mit. Die Fliegerbombe muss noch am Mittwoch entschärft werden. Dafür wird sie nun auf einen Ponton, eine schwimmende Insel, verlegt. Dort soll sie unschädlich gemacht und anschließend in einen Hafen transportiert werden.
Ein Evakuierungsradius von 500 Metern wurde eingerichtet. Darin befinden sich auch die Büros von HDI, EASA und RTL. Eine Nachrichtensendung von RTL musste deshalb unterbrochen werden. Auch Angestellte und Gäste des „Hyatt“-Hotels mussten wegen der Entschärfung das Hotel verlassen. Die Kirmes am Deutzer Rheinufer kann wie geplant stattfinden.
