Abgeschiedenes Anwesen in Bayern
Polizei fährt zu Haus – und macht einen grausigen Fund
03.11.2026 – 17:11 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Mann ist seit Längerem nicht mehr erreichbar. Als Polizisten zu seinem abgelegenen Anwesen fahren, machen sie einen grausigen Fund.
Im bayerischen Kirchenthumbach im Landkreis Neustadt an der Waldnaab hat die Polizei eine stark verweste Leiche entdeckt. Die Beamten waren am Montagnachmittag einem Hinweis aus der Bevölkerung nachgegangen. Demnach soll der Bewohner des abgeschiedenen Einfamilienhauses seit längerer Zeit nicht mehr erreichbar gewesen sein, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Dienstag mitteilte.
Als die Einsatzkräfte das Grundstück überprüften, fanden sie im Garten einen Leichnam. Der leblose Körper sei im Freien gefunden worden, bestätigte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Dieser befinde sich in einem derart fortgeschrittenen Zustand der Verwesung, dass eine unmittelbare Identifizierung nicht möglich gewesen sei, hieß es. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler allerdings davon aus, dass es sich um den Bewohner des Hauses handelt.
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Polizei zu Gartenfund: Kripo ermittelt
Noch am Montagabend übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Weiden die Ermittlungen. Auch Experten der Rechtsmedizin und der Spurensicherung wurden hinzugezogen, um den Fundort zu untersuchen und mögliche Hinweise auf die Todesursache zu sichern.
Die Umstände des Todes und wie lange der Leichnam bereits im Garten lag, sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt nach eigenen Angaben in alle Richtungen. Hinweise auf ein Gewaltdelikt gebe es nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht, teilte die Polizei am Dienstag mit. Angaben zum Alter des Hausbewohners oder seit wie lange dieser vermisst war, machten die Beamten nicht.