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You are at:Home»Auto»Autofahren bei Sturm und Starkregen: Verkehrs-Verhalten bei Unwetter
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Autofahren bei Sturm und Starkregen: Verkehrs-Verhalten bei Unwetter

wochentlich.deBy wochentlich.de25 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Sicher durch die Flut

Was Sie bei Unwetter keinesfalls tun sollten


Aktualisiert am 25.10.2026 – 09:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Kein Kontakt mehr zur Fahrbahn: Aquaplaning ist eine oft unterschätzte Gefahr für Autofahrer. (Quelle: Sabine Gudath/imago-images-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Plötzlicher Starkregen kann Autofahrer in brenzlige Situationen bringen. Was ist nun besonders wichtig – und was ist tabu?

Bei sintflutartigem Regen heißt es: Fuß vom Gas. Der ADAC empfiehlt, nicht schneller als 80 km/h zu fahren, wenn die Scheibenwischer auf höchster Stufe laufen. Gleichzeitig sollten Fahrer den Abstand zum Vordermann vergrößern. Nasse Straßen sind rutschig und verlängern den Bremsweg.

Die Tücken des Aquaplanings

Besonders gefährlich wird es, wenn die Reifen den Kontakt zur Straße verlieren. Bei diesem sogenannten Aquaplaning droht Schleudergefahr. Wer es bemerkt, sollte Ruhe bewahren. Wildes Lenken oder abruptes Bremsen verschlimmern die Situation. Stattdessen: Lenkrad festhalten, vorsichtig lenken und langsam vom Gas gehen.

Aquaplaning kündigt sich oft an. Warnschilder, hochspritzende Gischt oder lautes Wasserrauschen in den Radkästen sind deutliche Hinweise. Besondere Vorsicht ist unter Brücken, in Kurven und Senken geboten.

Gute Sicht ist entscheidend

Bei Starkregen ist klare Sicht lebenswichtig – in beide Richtungen. Fahrer sollten Heizung und Gebläse aufdrehen und die Düsen zur Frontscheibe richten. So bleibt die Sicht frei. Ebenso wichtig: selbst gut gesehen werden. Das Abblendlicht sollte immer eingeschaltet sein.

Wind als zusätzliche Gefahr

Starke Winde können besonders SUVs, Anhänger und leichte Fahrzeuge erfassen. Vor Brücken und Waldschneisen ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Auch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume können zur Gefahr werden.

Das ist bei Unwetter tabu

  • Zu schnell fahren: Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit, insbesondere wenn die Sicht stark eingeschränkt ist.
  • Abstand zum Vordermann verringern: Halten Sie ausreichend Abstand, um bei rutschiger Fahrbahn sicher bremsen zu können.
  • Panik bei Aquaplaning: Vermeiden Sie wildes Lenken oder abruptes Bremsen, wenn Sie Aquaplaning bemerken.
  • Scheibenwischer nicht anpassen: Stellen Sie die Scheibenwischer rechtzeitig auf die höchste Stufe ein, um die Sicht zu verbessern.
  • Abrupt bremsen: Verzichten Sie auf plötzliche Bremsmanöver, da dies zu Auffahrunfällen führen kann.
  • Falsches Licht nutzen: Fahren Sie nicht ohne Abblendlicht, um von anderen Verkehrsteilnehmern gut wahrgenommen zu werden.
  • Unterführungen durchfahren: Meiden Sie Unterführungen, da sich dort schnell Wasser ansammeln kann.
  • Unachtsamkeit gegenüber Fußgängern: Achten Sie besonders auf Fußgänger, die ohne auf den Verkehr zu achten, die Fahrbahn betreten könnten.
  • Warnschilder ignorieren: Beachten Sie Schilder, die auf Aquaplaning oder Windböen hinweisen.
  • Die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren: Lassen Sie sich nicht von Seitenwinden überraschen und halten Sie das Fahrzeug stets unter Kontrolle.

In der Stadt lauern andere Risiken

Innerorts müssen Autofahrer mit unachtsamen Fußgängern rechnen, die vor dem Regen flüchten. Unterführungen können sich bei Starkregen in gefährliche Wasserbecken verwandeln. Zu viel Wasser im Motorraum kann teure Schäden verursachen.

Wer diese Regeln beherzigt, kommt auch bei heftigem Regen sicher ans Ziel. Die wichtigste Regel lautet: Ruhe bewahren und vorausschauend fahren.

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