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WG-Zimmer werden immer teuer – so viel Geld muss eingeplant werden

wochentlich.deBy wochentlich.de19 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Preise steigen

Neue Zahlen: WG-Zimmer in Köln werden immer teurer

19.09.2026 – 09:57 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Die App von „wg-gesucht.de“ (Archivbild): Für die Analyse wurden öffentlich zugängliche Wohnungsangebote auf der Plattform ausgewertet. (Quelle: Imago/Depositphotos)

Wer in Köln ein WG-Zimmer sucht, muss mit 640 Euro im Monat rechnen. Nur in drei deutschen Großstädten liegt der Median noch höher.

Teurer waren die Zimmer demnach nur in München, Berlin und Hamburg. In der bayerischen Landeshauptstadt kosten demnach 50 Prozent der Wohnungen mehr als 850 Euro im Monat. Dieser sogenannte Median lag in Berlin und Hamburg bei 650 Euro und in Köln bei 640 Euro. In allen vier Millionenstädten zusammen stieg der durchschnittliche Angebotspreis innerhalb eines halben Jahres um 23 Euro auf 692 Euro.

Deutschlandweit blieb das Preisniveau dagegen nahezu unverändert. Der durchschnittliche Angebotspreis für ein WG-Zimmer lag bei 510 Euro, nach 512 Euro vor Beginn des Sommersemesters. Stefan Brauckmann, Geschäftsführender Direktor des Moses Mendelssohn Instituts, sagte: „Für junge Menschen, die zum Studium in eine andere Stadt ziehen, macht es einen erheblichen Unterschied, wo sie studieren. Ob ein WG-Zimmer 400, 500 oder 650 Euro kostet, kann erheblich darüber mitentscheiden, welcher Studienort überhaupt finanzierbar ist.“

Für die Untersuchung wertete das Moses Mendelssohn Institut fast 3.900 öffentlich zugängliche Inserate auf der Plattform wg-gesucht.de aus. Berücksichtigt wurden Hochschulstandorte mit mehr als 5.000 Studierenden sowie WGs mit zwei oder drei Personen. Nicht berücksichtigt wurden WG-Neugründungen, Tauschangebote, befristete Angebote und Angebote für möblierte WG-Zimmer. Bei den Preisen handelt es sich in der Regel um Warmmieten.

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