Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Durchsuchungen im Wahlkampf: Ist das erlaubt?

11 September 2026

Stuttgart-Gegner Stavanger unterläuft böse Panne

11 September 2026

Sehen Sie die Geschichte hinter McDonald’s

11 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Wie bemerkt man höhere Kassenbeiträge?
Politik

Wie bemerkt man höhere Kassenbeiträge?

wochentlich.deBy wochentlich.de11 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Gesundheit

Aus für Info-Pflicht: Wie bemerkt man höhere Kassenbeiträge?

Aktualisiert am 11.09.2026 – 04:30 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Die Kassen müssen bei Beitragerhöhungen keine Briefe mehr verschicken. (Archivbild) (Quelle: —/GKV-Spitzenverband/dpa/dpa-bilder)

Die steigenden Ausgaben für das Gesundheitssystem sollen gebremst werden. Dafür kippte die Politik auch eine Informationspflicht für die Krankenkassen. Verbraucherschützer warnen vor negativen Folgen.

Wenn die Krankenkasse teurer wird, ärgert das viele Versicherte. Doch wie leicht bekommt man das künftig überhaupt noch mit – auch, um vielleicht schnell zu einer anderen zu wechseln? Bisher mussten die Kassen bei Beitragsanhebungen Millionen Briefe verschicken und eigens darauf hinweisen. Die Pflicht ist aber jetzt gestrichen worden, wogegen die Verbraucherzentralen scharf protestieren. „Es ist ein Unding, dass Krankenkassen ihre Versicherten nicht mehr über steigende Zusatzbeiträge informieren müssen“, sagte die Chefin des Bundesverbands, Ramona Pop, der Deutschen Presse-Agentur.

„Die Bundesregierung muss diesen Fehler korrigieren“, forderte Pop. Die Streichung ist Teil des gerade in Kraft getretenen Sparpakets der schwarz-roten Koalition bei den Gesundheitsausgaben, das Beitragsanhebungen im nächsten Jahr vermeiden soll. Begründet wurde das Aus der Informationspflicht mit dem Ziel der Entbürokratisierung und dem Heben aller Einsparpotenziale. Für die 58,6 Millionen zahlenden Mitglieder der gesetzlichen Kassen bedeutet das, künftig selbst darauf zu achten, ob und wie sich Zusatzbeiträge verändern.

Verstreicht das Sonderkündigungsrecht?

Dass man es nicht zu spät bemerkt, kann dabei wichtig sein. Denn bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht. Dann entfällt die sonst geltende Vorgabe, dass man mindestens zwölf Monate an seine aktuelle Kasse gebunden ist. Nutzen muss man das Sonderrecht aber bis zum Ende des Monats, in dem der erhöhte Zusatzbeitrag erstmals gilt – also zum Beispiel bei einer Beitragserhöhung zum 1. Januar bis zum 31. Januar.

Ramona PopVergrößern des Bildes
Verbraucherschützerin Ramona Pop kritisiert das Ende der Info-Pflicht. (Archivbild) (Quelle: Britta Pedersen/dpa/dpa-bilder)

Verbraucherschützerin Pop warnte: „Im schlimmsten Fall bemerken Versicherte die Beitragserhöhung erst, wenn ihr Nettogehalt geringer ausfällt.“ Dann greife das Sonderkündigungsrecht möglicherweise aber bereits nicht mehr. Dabei haben laut einer Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale-Bundesverbands 76 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben bisher gar nicht davon gehört, dass die Kassen Versicherte nicht mehr über Erhöhungen informieren müssen.

Den Zusatzbeitrag setzt jede Kasse nach ihrer Finanzlage für ihre Mitglieder fest. Im Schnitt liegt er derzeit bei 3,1 Prozent – die Spanne reicht aber von 2,18 bis 4,39 Prozent. Zum Gesamtbeitrag, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, gehört außerdem der allgemeine Satz von 14,6 Prozent des Bruttolohns.

Ein bis zwei Euro für jeden Brief

Mit dem Aus der Informationspflicht bleibt den Kassen nun einiger Aufwand erspart. Bisher fielen pro Schreiben nach Branchenschätzungen mit Druck und Versand zwischen ein und zwei Euro an. Das kann dann einige Millionen kosten.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Durchsuchungen im Wahlkampf: Ist das erlaubt?

11 September 2026

AfD zeigt Merz wegen Aussagen im Bundestag an

11 September 2026

Wir verstecken Friedrich Merz nicht

11 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Stuttgart-Gegner Stavanger unterläuft böse Panne

11 September 2026

Sehen Sie die Geschichte hinter McDonald’s

11 September 2026

24.000 Liter Milch auf der Straße

11 September 2026

Programm, Zeiten und Tickets am Sonntag

11 September 2026

Neueste Beiträge

AfD zeigt Merz wegen Aussagen im Bundestag an

11 September 2026

Was dieser Fußballverein nun fürchten muss

11 September 2026

Ölpreis steigt weiter – Sorge vor Lieferengpässen

11 September 2026

Recent Posts

  • Durchsuchungen im Wahlkampf: Ist das erlaubt?
  • Stuttgart-Gegner Stavanger unterläuft böse Panne
  • Sehen Sie die Geschichte hinter McDonald’s
  • 24.000 Liter Milch auf der Straße
  • Programm, Zeiten und Tickets am Sonntag

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.