Hall of Fame
Laura Dahlmeier wird posthum geehrt
09.09.2026 – 12:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor einem Jahr ist Laura Dahlmeier beim Bergsteigen ums Leben gekommen. Ihre Bedeutung für den deutschen Sport wird nun noch einmal hervorgehoben.
Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier wird posthum in die deutsche Hall of Fame des Sports aufgenommen. Die Doppel-Olympiasiegerin war am 28. Juli 2025 beim Abstieg vom Laila Peak in Pakistan von einem Steinschlag getroffen worden und im Alter von 31 Jahren gestorben. Die Aufnahmefeier findet am 26. November in Frankfurt am Main statt.
Verkündet wurde die Ehrung von ihrer früheren Zimmerpartnerin Maren Hammerschmidt. Die Biathletin sagte: „Sie war einfach die Laura, bodenständig und nahbar. Genau das hat sie für mich ausgemacht. Wenn ich an Laura denke, denke ich vor allem an einen Menschen, der sich immer treu geblieben ist.“
Dahlmeier hatte bei schwierigen Wetterbedingungen gemeinsam mit ihrer Seilpartnerin den Gipfelsturm abgebrochen. Beim Abstieg traf ein Steinschlag sie auf 5.700 Metern Höhe am Kopf. Sie war mutmaßlich sofort tot.
Hammerschmidt erinnerte sich auch an die gemeinsame Zeit als Freundinnen: „Ich durfte sie lange als Freundin begleiten und das sind die Momente, die mir besonders in Erinnerung bleiben. Sie war ein unglaublich fokussierter und zielstrebiger Mensch.“ Und weiter: „Sie hatte immer den Mut, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, auch dann, wenn sie vielleicht nicht jeder verstanden hat. Genau das macht sie für mich zu einer echten Ausnahme-Persönlichkeit. Nicht nur ihre Erfolge, sondern die Art, wie sie den Sport und die Menschen in ihrem Umfeld geprägt hat.“
Neben Dahlmeier sollen bei der Feier auch Turner Fabian Hambüchen, Schwimmerin Britta Steffen und Ski-alpin-Athlet Felix Neureuther in die Ruhmeshalle aufgenommen werden.