Landtagswahl 2026
Aktuelle Umfrage zur Sachsen-Anhalt-Wahl
Aktualisiert am 04.09.2026 – 16:51 UhrLesedauer: 5 Min.
Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Die Umfragen vor der Wahl sehen die AfD deutlich vorn.
Die neunte Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet am 6. September 2026 statt. Nach Angaben der Landeszentrale für politische Bildung sind rund 1,7 Millionen Wahlberechtigte dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Bei der Landtagswahl dürfen alle Deutschen abstimmen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz in dem Bundesland haben und nicht vom aktiven Wahlrecht ausgeschlossen sind.
Wie bei Wahlen üblich, werden auch in Sachsen-Anhalt im Vorfeld diverse Umfragen von verschiedenen Meinungsforschungsinstituten durchgeführt. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung werden diese Wahlumfragen in der Regel von unterschiedlichen Fernsehsendern, Tageszeitungen und Onlinemedien in Auftrag gegeben.
- Welche Partei passt zu Ihnen? Wahl-O-Mat für die Sachsen-Anhalt-Wahl 2026 ist online
- AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt: Der gar nicht so freundliche Herr Siegmund
Wahlumfragen sind keine Prognosen
Die Umfragen vor der Wahl in Sachsen-Anhalt geben Aufschluss darüber, welche Tendenz sich zum Zeitpunkt ihrer Erhebung abzeichnet. Eine genaue Prognose hinsichtlich der Ergebnisse lässt sich aus den Umfragen jedoch nicht ableiten.
Sie bilden nur einen Trend ab und liefern Anhaltspunkte, wie die einzelnen Parteien im aktuellen Wahlkampf punkten können.
Aktuelle ZDF-Wahlumfrage vor der Sachsen-Anhalt-Wahl 2026
In der jüngsten Wahlumfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kommt die AfD auf 41 Prozent. Das geht aus dem am 3. September veröffentlichten ZDF-Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen hervor. Gegenüber der Erhebung vom 28. August gewinnt die als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD Sachsen-Anhalt einen Prozentpunkt hinzu.
Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze erreicht wie in der Vorwoche 23 Prozent. Die Linke fällt um 1,5 Punkte auf 11,5 Prozent. Die SPD verliert einen halben Punkt und kommt auf 8,5 Prozent, die Grünen bleiben unverändert bei 6 Prozent. Das BSW legt einen Punkt auf 4 Prozent zu, die FDP verharrt bei 3 Prozent. Beide Parteien würden damit an der Fünfprozenthürde scheitern. Die übrigen Parteien erreichen zusammen 3 Prozent.
AfD verpasst laut Umfrage die absolute Mehrheit
Für eine absolute Mehrheit würde es nach dieser Umfrage nicht reichen. Da CDU, Linke, SPD und Grüne eine Koalition mit der AfD ausschließen, hätte sie nach derzeitigem Stand keinen Koalitionspartner. Eine rechnerische Mehrheit hätte hingegen ein Bündnis dieser vier Parteien.
Im direkten Vergleich der Spitzenkandidaten liegt Amtsinhaber Schulze bei der Frage nach dem bevorzugten Ministerpräsidenten deutlich vor seinem AfD-Herausforderer Ulrich Siegmund.
