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Sport

So lebt der Double-Held von Werder Bremen heute

wochentlich.deBy wochentlich.de3 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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„Le Chef“ von der Weser

Johan Micoud: So lebt Werders Double-Held heute


Aktualisiert am 02.09.2026 – 13:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Johan Micoud (Archivfoto): Er war für seine legendären Pässe bekannt, die er scheinbar mühelos aus dem Fußgelenk zu seinen Teamkollegen brachte. (Quelle: imago)

Ohne ihn hätte Werder das Double wohl nie gewonnen, bei den Fans ist er bis heute beliebt: Doch was macht die Legende von der Weser eigentlich heute?

Für viele Werder-Fans war er der Kopf einer goldenen Zeit. Johan Micoud führte Bremen zum Double, begeisterte mit Pässen aus dem Fußgelenk und wurde zur Klub-Legende. Heute lebt der Franzose weitgehend fernab des Profifußballs – ganz losgelassen hat ihn der Sport aber nicht.

Wenn Werder-Anhänger von den besten Spielern der Vereinsgeschichte sprechen, fällt sein Name meist schnell. Johan Micoud kam 2002 von Parma an die Weser. Vier Jahre später hatte er sich längst unsterblich gemacht.

Sie nannten ihn „Le Chef“

Der Franzose war das Gehirn jener Mannschaft, die 2004 die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal gewann. Mit seiner Übersicht, seinen Pässen und seiner Spielintelligenz prägte er das offensive Spiel unter Trainer Thomas Schaaf wie kaum ein anderer. In Bremen erhielt er den Spitznamen „Le Chef“ – der Chef. Nicht ohne Grund. Werder gewann mit Micoud das Double, qualifizierte sich mehrfach für die Champions League und spielte einen Fußball, an den sich viele Fans bis heute erinnern.

Mathieu Chalme (Bordeaux, li.) besucht Johan Micoud (Frankreich) auf dessen Weinberg in Pomerol.Vergrößern des Bildes
Mathieu Chalme (Bordeaux, li.) besucht Johan Micoud (Frankreich) auf dessen Weinberg in Pomerol. (Quelle: imago sportfotodienst/imago)

Dabei blieb Micouds Karriere auch von einem besonderen Schicksal geprägt. In Frankreich spielte er auf derselben Position wie Zinédine Zidane. Für die Nationalmannschaft kam er deshalb nur auf 17 Einsätze, obwohl er zu den stärksten Spielmachern seiner Generation zählte. Europameister wurde er im Jahr 2000 trotzdem.

Micoud steigt ins Weingeschäft ein

Nach seinem Karriereende schlug Micoud keinen typischen Weg ein. Er wurde weder Trainer noch Manager. Stattdessen stieg der frühere Nationalspieler in das Weingeschäft ein. Gemeinsam mit ehemaligen Weggefährten gehört er zu den Eigentümern des Weinguts „Château La Connivence“ im berühmten Anbaugebiet Pomerol bei Bordeaux.

  • Einst EM-Held: So lebt Dieter Eilts heute
  • Sein Klub spielt im Exil: Das macht Werders Vereinslegende Viktor Skripnik heute

Das Projekt entstand aus einer gemeinsamen Leidenschaft für Wein und produziert bis heute eigene Jahrgänge. Eindrücke vom Weingut sind im folgenden Instagram-Beitrag zu sehen.

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