Vorfall in Leipzig
Bundesregierung: Russland wohl für Bombendrohne verantwortlich
01.09.2026 – 10:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Die mit Sprengstoff beladene Drohne sollte wohl ein ukrainisches Frachtflugzeug in Leipzig treffen. Offenbar führt die Spur zu einem russischen Geheimdienst.
Die Bundesregierung geht offenbar davon aus, dass die am Flughafen Leipzig/Halle gefundene Drohne Teil eines Anschlagsversuchs im Auftrag Moskaus war, wie „Bild“ berichtet. Die Erkenntnisse hätten sich so weit verdichtet, dass der Vorfall einem mutmaßlich russischen Geheimdienst zugeschrieben werden solle.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) wollen wohl noch am Dienstag über den Fall informieren. Die mit rund 600 Gramm Sprengstoff beladene Drohne war in der Nacht zum 5. August nahe einem ukrainischen Frachtflugzeug entdeckt worden, ihr Zünder hatte offenbar versagt.
Mehr Informationen folgen in Kürze.