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WhatsApp erweitert seine Sicherheitsfunktionen
25.08.2026 – 18:08 UhrLesedauer: 2 Min.
WhatsApp rüstet seine Sicherheitsfunktionen deutlich auf. Sie sollen Nutzer künftig besser vor Hackern und Co. schützen.
Private Unterhaltungen sollen privat bleiben – auch, wenn sie im digitalen Raum stattfinden. Bei WhatsApp gibt es dafür schon länger die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Nun baut der Messengerdienst seine Sicherheitsfunktionen weiter aus.
Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen inzwischen einen Passkey, um sich bei WhatsApp anzumelden. Dabei kann der Fingerabdruck, die Face ID oder der Code für die Bildschirmsperre zur Identitätsbestätigung verwendet werden. Neu hinzu kommt: Wer sowohl Android- als auch iOS-Geräte nutzt, kann dem Konto nun mehrere Passkeys hinzufügen. Die Einrichtung erfolgt über „Einstellungen“, dann „Konto“ und „Passkeys“.
Auch die Verifizierung in zwei Schritten wird sicherer. Die bisherige sechsstellige Pin wird durch ein vollständiges Passwort ersetzt. Dieses ist länger, alphanumerisch und kann Sonderzeichen enthalten. Dadurch wird es für Angreifer deutlich schwieriger, ein Konto zu übernehmen – selbst wenn sie ein Einmalpasswort abfangen konnten.
Mehr Informationen zu unbekannten Anrufern
Zusätzlich zeigt WhatsApp auf Android-Geräten künftig mehr Informationen zu Anrufern an, die nicht in der Kontaktliste gespeichert sind. Nutzer sehen dann etwa, ob es sich um eine ausländische Nummer handelt oder ob sie mit der anrufenden Person in einer gemeinsamen Gruppe sind. Das soll dabei helfen, verdächtige Anrufe besser einzuschätzen, bevor man rangeht.
Die Maßnahmen sollen WhatsApp-Nutzern mehr Sicherheit bieten. Immer wieder kommt es vor, dass Kriminelle sich Zugang zu fremden Konten verschaffen, persönliche Chats mitlesen oder private Informationen von Usern stehlen. Für die Betroffenen und ihre Kontakte kann das zu einem Sicherheitsrisiko werden. Betrüger können einen gekaperten Account nämlich unter anderem für Betrugsmaschen nutzen.