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You are at:Home»Politik»AfD-Chef Chrupalla fordert Aus für Briefwahl
Politik

AfD-Chef Chrupalla fordert Aus für Briefwahl

wochentlich.deBy wochentlich.de23 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Chrupalla macht den Trump

AfD-Chef fordert Aus für Briefwahl

23.08.2026 – 18:51 UhrLesedauer: 2 Min.

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Tino Chrupalla: Er war im ARD-Sommerinterview zu Gast. (Quelle: Liesa Johannssen)

In Kürze wird in Sachsen-Anhalt und zwei Wochen später in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Viele Menschen geben ihre Stimme per Briefwahl ab. AfD-Chef Chrupalla warnt vor Manipulationen.

Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla hat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Zweifel daran gesät, dass bei der Briefwahl alles mit rechten Dingen zugeht. Er kenne aus Gesprächen mit Pflegern und Angehörigen Fälle in Pflegeheimen, „wo der Stift sozusagen geführt wurde“, sagte er im ARD-„Sommerinterview“. Dass es solche Fälle gebe, sei „unstrittig“. Für die AfD sei klar, „dass wir die Briefwahl, die als Ausnahmesituation geschaffen wurde, dass sie wieder abgeschafft gehört“. Auch US-Präsident Donald Trump fordert in den USA die Abschaffung der Briefwahl – obwohl er selbst sie immer wieder nutzt.

Chrupalla kritisierte auch die Aufbewahrung von Briefwahlunterlagen in Rathäusern, wo teilweise nur der Bürgermeister selbst den Schlüssel habe. „Dass die nicht beobachtet werden. Dass keine Kameras, wo die Briefwahlunterlagen aufbewahrt werden, angebracht werden. Dass die Überprüfung kaum stattfindet. Nicht transparent stattfindet.“

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Der AfD-Vorsitzende lehnte Brandmauern bei der Zusammenarbeit mit anderen Parteien ab. „Wir laden alle herzlich ein, die es gut mit Deutschland meinen.“ Nur im Dialog könne man die großen Herausforderungen und Probleme in Deutschland lösen. „Wenn die anderen diese Hand wegschlagen, und das machen die anderen Parteien, auch gerade die CDU, dann müssen die das ihren Wählern erklären.“ Auch in Sachsen-Anhalt werde die AfD nach der Wahl am 6. September „allen Parteien die Hand ausreichen“.

Hitzewochen waren für Chrupalla „ganz normaler Sommer“

Chrupalla sieht im diesjährigen Hitzesommer keine beunruhigende Folge des Klimawandels. „Für mich war das ein ganz normaler Sommer“, sagte er. Es habe Trockenperioden und auch lange Regenperioden gegeben. „Also ich sehe da auch viel Panikmache.“ Die AfD habe den Klimawandel nie geleugnet. „Aber allerdings halten wir den menschengemachten für wirklich sehr gering.“

Am Ende gehe es der Bundesregierung darum, „dass man mit diesem Klimahype, so will ich wirklich bezeichnen, den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen will, um sozusagen in CO2-Abgabe zu investieren, um den Strom, um das Benzin teuer zu machen, was sich viele Menschen in einem Industrieland mittlerweile nicht mehr leisten können“.

Chrupalla sagte, man müsse sich an das Klima anpassen, etwa mit Klimaanlagen gerade in Altenheimen, Krankenhäusern und Schulen. „Das ist die Klimaanpassung, die wir natürlich forcieren und die auch finanziert werden muss. Aber die Menschen fragen sich, können sie sich eigentlich den Strom für die Klimageräte überhaupt noch leisten? Ich denke, das sind die aktuellen Probleme.“

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