Berliner Rapper
Warum Apsilon nicht mit AfD-Politikern diskutieren will
07.08.2026 – 03:25 UhrLesedauer: 1 Min.
In einem Song teilt Apsilon gegen „Markus Lanz“ und „Anne Will“ aus. Nun erklärt der Berliner Rapper, was hinter den drastischen Zeilen steckt.
Deutliche Worte von einem der derzeit erfolgreichsten deutschen Rapper: Apsilon, bürgerlich Arda Yolcı, hat in einem Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel“ erklärt, warum er Sendungen wie „Markus Lanz“ oder „Anne Will“ kritisch sieht.
In seinem Song „Keiner von euch“ heißt es: „F*** Markus Lanz und Anne Will auch, mit Bastarden reden bringt nicht viel.“ Im Interview stellte er dazu klar, er habe „kein grundsätzliches Problem damit, mit Leuten zu reden“. Diese Formate würden jedoch so tun, „als wären sie neutral“. Der Song befindet sich auf dem Album „Glanz Null“, das kurz nach Veröffentlichung sofort ganz oben in den Charts eingestiegen war.
Rapper Apsilon: Auftritt bei Böhmermann statt Talkshow-Sofa
Bei manchen Themen ergebe ein ruhiges Gespräch schlicht keinen Sinn, so Apsilon. Als Beispiel nannte er die Bombardierung einer Schule mit Tomahawk-Raketen. Säße er einem Vertreter der AfD gegenüber, wäre es zudem nicht klug, mit ihm zu diskutieren, da dieser genau wisse, wie er die Sympathien des Publikums gewinne.
Fernsehauftritte lehnt der Musiker aber nicht grundsätzlich ab – vor zwei Jahren trat er bei Jan Böhmermanns „Magazin Royale“ auf.
Der gebürtige Schöneberger hatte 2023 mit seinem Debütalbum „Haut wie Pelz“ und dem Song „Baba“ für Aufsehen im deutschen Hip-Hop gesorgt. Inzwischen ist sein zweites Album „Glanz Null“ erschienen.
