Er spielt Jo Gerner
Wolfgang Bahro spricht über mögliches Ende bei GZSZ
Aktualisiert am 04.08.2026 – 14:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit über 30 Jahren verkörpert Wolfgang Bahro bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ den Anwalt Jo Gerner. Wie würde er die Serie verlassen wollen?
Wolfgang Bahro gehört zu „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) wie kein Zweiter. Der 65-Jährige spielt den Anwalt Prof. Dr. Hans-Joachim Gerner seit dem 3. Februar 1993 und gilt damit als dienstältester Darsteller der RTL-Serie. Im Podcast „dreißig“ hat Bahro erstmals öffentlich beschrieben, wie er sich das Ende seiner Serienrolle vorstellen würde.
Für den Fall, dass Gerner die Serie eines Tages verlässt, hat Bahro bereits eine konkrete Idee: „Also ich hatte schon mal eine Vorstellung, wie ich gehen würde, dass Gerner auf einer Yacht ist und dann wird die bombardiert von irgendeinem Bösewicht und dann geht die Yacht unter. Und dann denkt man: Oh Gott, jetzt ist er ertrunken. Und dann kommt so ein U-Boot hoch …“

Ein tatsächliches Karriereende bei „GZSZ“ ist für ihn kein Thema. Zum Gartenstuhl-Typ tauge er nicht, erklärte Bahro augenzwinkernd: „Ich bin nicht der Typ, der im Garten sitzt und ein Buch liest.“ Ein ruhigeres Arbeitspensum schließe er für die Zukunft zwar nicht völlig aus, ein Abschied von der Rolle sei aber schlicht nicht geplant. Darauf, ob er die Rolle in weiteren 30 Jahren noch spielen werde, ließ er sich allerdings nicht festlegen.
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„Wenn man einschaltet und da ist Jo Gerner“
Sein Debüt bei GZSZ hatte Bahro in Folge 185 mit dem Satz „Ich habe schon viel von Ihnen gehört“, gerichtet an die Figur Tina Ullrich. Was damals als Bösewicht-Rolle begann, wurde über die Jahrzehnte zu einem der bekanntesten Gesichter der Sendung. Im Podcast wies Bahro selbst darauf hin: „Ich bin ja der Einzige, der von der alten Truppe überhaupt noch da ist.“
Wie eng seine Figur mit der Serie verbunden ist, machte Bahro ebenfalls deutlich. Er berichtete, was ihm Zuschauer häufig sagten: „Es kommt immer wieder mal, dass sie sagen, wenn du nicht mehr dabei bist, dass die Serie dann auch nicht mehr geschaut wird, weil die Leute dich natürlich damit identifizieren. Und wenn man einschaltet und da ist Jo Gerner, ah, ‚Gute Zeiten, schlechte Zeiten‘, ja, kennen wir.“
