Die 125 Mitgliedstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) stimmten mit großer Mehrheit dafür, den Chefankläger Karim Khan aus dem Amt zu entfernen, nachdem ihm Vorwürfe wegen sexuellen Fehlverhaltens vorgeworfen wurden, die er wiederholt bestritten hatte. Der Schritt stellt die erste Absetzung eines Chefanklägers des ICC überhaupt dar. Khan war im Juni vorübergehend suspendiert worden, während die Vorwürfe überprüft wurden, nachdem ihm in einem internen Bericht schweres Fehlverhalten vorgeworfen worden war, was er entschieden zurückwies.
