„Eine großartige Gelegenheit für den Fußball“
Fußballboss fordert 64 Teams für die WM 2030
21.07.2026 – 16:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Conmebol-Präsident Domínguez plädiert für eine erneute Aufstockung des WM-Teilnehmerfeldes. Hinter dem Vorstoß steckt auch ein Impuls von ganz oben.
Der Chef des südamerikanischen Fußballverbandes Conmebol, Alejandro Domínguez, hat sich für eine Aufstockung der WM 2030 auf 64 Mannschaften ausgesprochen. Als Begründung nennt er das 100-jährige Jubiläum des Turniers – und bekommt dabei Rückenwind von Fifa-Präsident Gianni Infantino.
Auf „X“ schrieb Domínguez: „2030 steht die Weltmeisterschaft in Uruguay, Argentinien und Paraguay an – eine großartige Gelegenheit für den Fußball, das hundertjährige Jubiläum der Weltmeisterschaft mit einem Turnier mit 64 Mannschaften zu feiern.“
Eine Weltmeisterschaft der Superlative
Die WM 2030 verteilt sich auf mehrere Kontinente. In Südamerika sind je ein Auftaktspiel in Montevideo, Buenos Aires und Asunción geplant. Uruguay war 1930 Gastgeber der ersten WM. Der Großteil des Turniers soll danach in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden. Vom 8. Juni bis 21. Juli geplant, wäre das Turnier mit 44 Tagen die längste WM der Geschichte.
Die Debatte hatte Fifa-Präsident Infantino während der am Sonntag beendeten WM angestoßen. Es sei ein Thema, über das man „auf jeden Fall“ nach der WM nachdenken solle. Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen, so Infantino, „nicht nur Europa und Südamerika“. Die jüngste WM in den USA, Mexiko und Kanada war mit 48 Mannschaften ausgetragen worden – 16 mehr als zuvor.
