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Nächste Woche, vom 20. bis 26. Juli, werden die Treibstoffpreise deutlich steigen.
Nach Angaben des Automobilclubs von Portugal (ACP) und im Einklang mit Prognosen der Generaldirektion Energie und Geologie (DGEG) ist der Preis von Diesel wird um 13,5 Cent und Benzin um 6,5 Cent pro Liter steigen.
Das bedeutet, dass Verbraucher nächste Woche Diesel 1,988 Euro pro Liter und Benzin 1,980 Euro pro Liter kosten werden.
Die ACP fügt hinzu, dass die Durchschnittswerte auf den „Rohstoffpreisen zum Börsenschluss letzten Donnerstag“ basieren, weist jedoch darauf hin, dass es bis Freitag noch zu Schwankungen bei den Rohöl- und Kraftstoffnotierungen kommen kann.
Der Krieg im Nahen Osten, an dem die USA, Israel und der Iran beteiligt sind, treibt die Preise weiterhin in die Höhe, und die Regierung hat zugesagt, bei einer Erhöhung um mehr als 10 Cent eine außerordentliche, vorübergehende Senkung der ISP (Steuer auf Erdöl- und Energieprodukte) vorzunehmen.
Die Straße von Hormus, über die 20 % des weltweiten Öl- und Erdgashandels laufen, wurde zunächst geschlossen, nachdem die Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar ihren Krieg gegen den Iran begonnen hatten, was die Preise für Öl, Düngemittel und andere Güter weit über die Region hinaus in die Höhe trieb und dem Iran erheblichen Handlungsspielraum bei den Verhandlungen verschaffte.
Diese Woche kam es zu einer Eskalation der Kämpfe zwischen den beiden Seiten, was zum Ende der vorläufigen Vereinbarung zur Beendigung des Krieges gegen Iran führte.
Der Minister fordert strengere Kontrollen der Kraftstoffhändler
Laut der Zeitung Expresso hat die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria Graça Carvalho, am Donnerstag eine Anfrage an ERSE gestellt, um eine Untersuchung der von Einzelhändlern seit 2024 erhobenen Kraftstoffpreise durchzuführen.
In dem Brief forderte der Minister „eine detaillierte Untersuchung der letzten zwei Jahre – innerhalb von 20 Tagen – um zu erklären, warum Ölpreisrückgänge auf den internationalen Märkten so lange dauern, bis sie sich auf die Preise an der Zapfsäule auswirken“, berichtet Expresso.
Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoff war Gegenstand intensiver Debatten, doch Finanzministerin Miranda Sarmento beharrte während der Debatte am Mittwoch darauf, dass er den Steuersatz nicht ändern werde.
