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Verdi erhebt schwere Vorwürfe gegen Olymiasstadion-Betreiber

wochentlich.deBy wochentlich.de10 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Verdi erhebt schwere Vorwürfe gegen Olymiasstadion-Betreiber
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Betriebsrat verhindert?

Verdi erhebt schwere Vorwürfe gegen Olympiastadion-Betreiber


10.07.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 2 Min.

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Olympiastadion in Berlin (Archivbild): Die gleichnamige GmbH sieht sich mit Vorwürfen der Gewerkschaft konfrontiert. (Quelle: IMAGO/Jürgen Ritter/imago)

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Betreiber des Olympiastadions sollen die Gründung eines Betriebsrates verhindert haben – mit einer Kündigung. Das sagt das Unternehmen zu den Vorwürfen.

Die Gewerkschaft Verdi hat am Freitag schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsleitung der Olympiastadion Berlin GmbH erhoben. Diese soll aktiv die Gründung eines Betriebsrates verhindert haben, so die Gewerkschaft in einer Mitteilung.

Konkret soll eine Mitarbeiterin, die die Gründung eines Betriebsrates initiiert haben soll, „unter vorgeschobenen Gründen fristlos gekündigt worden“ sein, teilte Verdi mit. Die Gewerkschaft weise zudem die erhobenen Vorwürfe gegen die Mitarbeiterin zurück. Um welche Vorwürfe es genau geht, wurde nicht mitgeteilt.

„Massiver Eingriff“: Verdi kritisiert Vorgehen scharf

Konstantin Kohl, Gewerkschaftssekretär von Verdi Berlin-Brandenburg, sagte: „Sollte sich eine Behinderung der Betriebsratsgründung bestätigen, wäre dies ein massiver Eingriff gegen die gesetzlich geschützten Rechte der Beschäftigten.“

Die Gewerkschaft prüfe, rechtliche Schritte wegen des mutmaßlichen Vorgehens der Geschäftsleitung einzuleiten. Zudem fordere sie eine umfassende Aufklärung der Geschehnisse durch den Aufsichtsrat und die Leitung.

So reagiert das Unternehmen auf die Vorwürfe

In einer Stellungnahme weisen die Betreiber des Olympiastadions die Vorwürfe der Gewerkschaft entschieden zurück. Das Unternehmen bestätigt zwar die außerordentliche Kündigung einer Mitarbeiterin, diese beruhe aber „auf einem wichtigen arbeitsrechtlichen Grund und steht in keinerlei Zusammenhang mit einer möglichen Betriebsratsgründung“, teilte Timo Rohwedder, Geschäftsführer der GmbH, auf Anfrage der Regionalredaktion von t-online in Berlin mit.

Es bestehe Einigkeit bei der Mitarbeiterin und dem Unternehmen, die Kündigungsgründe vertraulich zu behandeln. Rohwedder teilte weiter mit: „Sollte sich die Belegschaft für einen Betriebsrat entscheiden, wird die Olympiastadion Berlin GmbH dies selbstverständlich respektieren und den gesetzlichen Wahlprozess uneingeschränkt ermöglichen“. Ein Betriebsrat sei aus der Sicht des Unternehmens ein „fragloser Bestandteil der betrieblichen Mitbestimmung“.

Der Vorwurf, die Olympiastadion Berlin GmbH wolle die Gründung verhindern, entbehre jeder Grundlage, so Rohwedder.

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