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Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe gegen ProSieben

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe gegen ProSieben
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„Entsorgt wie ein alter Putzlappen“

Show-Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe gegen ProSieben


08.07.2026 – 11:57 UhrLesedauer: 2 Min.

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„The Masked Singer“: Carolin Kebekus, Ruth Moschner und Rea Garvey in der ProSieben-Show. (Quelle: Christoph Hardt via www.imago-images.de)

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Wirbel um „The Masked Singer“: Die preisgekrönte Kostümbildnerin Alexandra Brandner hat die Senderverantwortlichen nach ihrem Show-Aus scharf kritisiert.

Nach sechs Jahren ist Schluss: Alexandra Brandner wird mit ihrem Team nicht mehr die aufwendigen Kostüme der ProSieben-Show „The Masked Singer“ entwerfen. Die preisgekrönte Schneiderin und Maskenbildnerin begann ihre Zusammenarbeit mit dem Sender im Jahr 2019. Seit der ersten Staffel „The Masked Singer“ war sie die Kreativkünstlerin hinter den Kulissen.

Mit ihrem elfköpfigen Team fertigte sie seitdem in allen weiteren Staffeln die Kostüme. Zwischen 300 und 600 Stunden Arbeit und jeweils 20.000 Euro Wert steckten in den Anzügen und Looks.

"The Masked Singer": Die Kostüme machten die TV-Show zu etwas Besonderem.Vergrößern des Bildes
„The Masked Singer“: Die Kostüme machten die TV-Show zu etwas Besonderem. (Quelle: Christoph Hardt/Imago)

Jetzt berichtet sie in einem Instagram-Video, dass die Zusammenarbeit mit ihr beendet wurde. „Es ist schade, dass wir das so erfahren haben“, klagt Brandner dort und kritisiert die Verantwortlichen dann scharf: „Was mich natürlich nachdenklich macht, ist, dass man nach sechs Jahren ‚Masked Singer‘ entsorgt wird wie ein alter Putzlappen.“

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Es sei für Alexandra Brandner komplett unverständlich, nach so langer Zeit so miteinander umzugehen. In ihrem Beitrag zu dem Video auf Instagram schreibt sie: „Dass man keinen Respekt und keine Wertschätzung mehr vor der Arbeit des anderen hat, dass ein Team und die Liebe zur Arbeit nichts mehr wert ist. Ich hätte erwartet, dass man den Telefonhörer in die Hand nimmt, und ganz einfach sagt: ‚Alex, deine Kostüme sind für die Sendung mittlerweile zu teuer und wir müssen uns nach etwas Billigerem umsehen.'“

Sie habe dafür sogar Verständnis, ihre Arbeit sei nun mal teuer, weil es „höchste Handwerkskunst“ sei. Die Art und Weise der Kommunikation, den Umgang mit ihrer Firma halte sie für den viel größeren Skandal. Sie wirft den Verantwortlichen Mutlosigkeit und fehlenden Anstand vor, sich nicht bei ihr persönlich gemeldet zu haben.

Quoten-Sinkflug bei „Masked Singer“

Alexandra Brandner, die 2020 den Deutschen Fernsehpreis für ihre „Masked Singer“-Kostüme gewann, wird dennoch weiter in der Branche arbeiten – und auch die Show bleibt Teil ihres Portfolios, wenn auch aus dem Ausland. Seit 2020 ist sie für die belgische Version der Show zuständig, seit 2023 auch für die Kostüme der niederländischen Version von „The Masked Singer“.

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