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Sport

Elfer-Drama – Ägypten ringt Australien nieder

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Elfer-Drama – Ägypten ringt Australien nieder
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WM-Sechzehntelfinale

Elfer-Drama: Ägypten ringt Australien nieder


Aktualisiert am 03.07.2026 – 23:14 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ägypten zittert sich in die Fußballgeschichte: Das historische Elfmeterschießen im Video. (Quelle: MagentaTV)

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Zwischen den beiden Nationen entwickelt sich von Beginn an eine umkämpfte Partie. Mit zunehmendem Spielverlauf wird es dramatisch. Die Entscheidung fällt im Elfmeterschießen.

Ägypten steht nach großem Kampf im Achtelfinale der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Die „Pharaonen“ gewannen am Freitag in Dallas gegen Australien mit 4:2 im Elfmeterschießen und treffen in der nächsten Runde nun auf den Sieger der Partie Argentinien gegen Kap Verde (Freitag ab 0 Uhr im Liveticker bei t-online).

Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Emam Ashour hatte Ägypten früh in Führung gebracht (13.), ein Eigentor von Mohamed Hany (55.) brachte Australien wieder ins Spiel. Die Verlängerung brachte keine Veränderung mehr, die Entscheidung fiel dann vom Punkt.

So lief das Spiel

Einen ersten Teilerfolg erzielte Ägypten schon vor dem Anpfiff: Kapitän Salah, der im Spiel gegen den Iran (1:1) mit einer Oberschenkelzerrung ausgewechselt worden war, meldete sich rechtzeitig fit und stand in der Startelf. Ein weiteres Tor, mit dem er zum ägyptischen Rekordtorschützen – dem heutigen Nationaltrainer Hassan (69 Tore) – aufgeschlossen hätte, gelang ihm aber nicht. Ex-Bundesligaprofi Omar Marmoush spielte als Sturmspitze von Beginn an. Australien startete mit dem St.-Pauli-Duo Jackson Irvine und Connor Metcalfe.

Australien ließ sich zu Beginn in die eigene Hälfte zurückfallen, schaltete nach Ballgewinn aber blitzschnell um. Cristian Volpato verpasste den Traumstart knapp, der 22-Jährige scheiterte aus rund 25 Metern an der Latte (5.). Es folgte der frühe Schock: Nach einem Freistoß flankte Karim Hafez den Ball in den Strafraum, wo Ashour per Kopf vollendete – die im Vorfeld diskutierten Größenvorteile der Australier waren durch schlechtes Stellungsspiel ausgehebelt.

Pech: Ägyptens Hany (M.) trifft ins eigene Tor.Vergrößern des Bildes
Pech: Ägyptens Hany (M.) trifft ins eigene Tor. (Quelle: Jessica Tobias/dpa)

Ägypten blieb die dominante Mannschaft und verlagerte das Spiel zumeist in die gegnerische Hälfte. Australiens Umschaltaktionen sorgten nach dem schwungvollen Beginn kaum mehr für echte Gefahr, auch der Abschluss von Aziz Behich (35.) war kein Problem für Torhüter Mostafa Shobeir. Volpato (45.+1) schlenzte am langen Pfosten vorbei.

Sekunden nach Wiederanpfiff ließ Marmoush die große Chance auf das zweite Tor liegen. Freistehend schob der Ex-Frankfurter den Ball aus rund zehn Metern am Tor vorbei. Das rächte sich: Hany verlängerte einen Freistoß unglücklich ins eigene Tor.

Danach wurde es zäh. Der Partie mangelte es mehr und mehr an Höhepunkten. Zwischenzeitlich wurde es hektisch und ruppig. Erst in der Schlussphase der regulären Spielzeit war wieder mehr geboten. In der Nachspielzeit hatte Ramy Rabia den Sieg für Ägypten auf dem Kopf, scheiterte aber an Australiens Torwart Patrick Beach. Die Verlängerung verlief lange ereignisarm. Beide Teams scheuten das letzte Risiko.

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