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Rheinmetall verliert Milliarden-Auftrag – Aktie bricht ein

wochentlich.deBy wochentlich.de25 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Rheinmetall verliert Milliarden-Auftrag – Aktie bricht ein
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Aktienkurs bricht ein

Rüstungskonzern Rheinmetall verliert Milliarden-Auftrag

24.06.2026 – 17:29 UhrLesedauer: 2 Min.

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Rheinmetall-Drohnenboot (Symbolbild): Nach Beginn des Ukraine-Krieges ging es mit der Rheinmetall-Aktie bergauf. Doch der Börsen-Höhenflug hat sich zur Talfahrt gewandelt. (Quelle: Wolf von Dewitz/dpa)

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Noch im Herbst klettert die Rheinmetall-Aktie auf ein Rekordhoch. Dann platzt eine Großbestellung der Bundesregierung – mit spürbaren Folgen an der Börse.

Das Bundesverteidigungsministerium hat den geplanten Bau von sechs Fregatten abgesagt und den Auftrag an den U-Boot-Hersteller TKMS vergeben. Rheinmetall, das sich für das Projekt beworben hatte, geht leer aus. Allein am Mittwoch verlor die Aktie des Düsseldorfer Rüstungskonzerns zeitweise rund 20 Prozent an Wert.

Ursprünglich lag das Fregatten-Vorhaben beim niederländischen Unternehmen Damen, doch das Projekt scheiterte. Rheinmetall versuchte, in die Lücke zu springen, blieb jedoch ohne Erfolg. Während der Kurs von TKMS nach der Entscheidung anzog, setzte sich bei Rheinmetall die Talfahrt fort, die bereits seit Monaten zu beobachten war.

Anfang Oktober hatte die Rheinmetall-Aktie noch 2.008 Euro gekostet. Inzwischen liegt der Kurs bei rund 950 Euro. Damit hat sich der Wert des Anteilsscheins binnen weniger Monate nahezu halbiert. Dabei war die Aktie nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 über Jahre steil gestiegen und hatte sich gegenüber dem Vorkriegsniveau verzwanzigfacht.

Düsseldorfer Rüstungskonzern: Was Rheinmetall im Portfolio hat

Rheinmetall ist seit Anfang März auch im Schiffbau aktiv. Damals übernahm der Konzern die Marinesparte des Bremer Unternehmens Lürssen. Auf der Pariser Rüstungsmesse Eurosatory stellte Rheinmetall zuletzt erstmals ein eigenes Schiff aus: ein 8,50 Meter langes Drohnenboot seiner neuen Marinetochter.

Zum Kerngeschäft des Konzerns gehören Panzer, Artillerie, Flugabwehrgeschütze, Munition und Militärlastwagen. Zunehmend setzt Rheinmetall auch auf Drohnen zur Unterstützung von Kampfverbänden sowie auf Weltraumsatelliten, die Bilder von feindlichen Truppenverbänden und Militäranlagen liefern sollen.

Trotz des Kursrückgangs sehen Finanzanalysten Potenzial nach oben. Das Bankhaus Metzler nennt ein Kursziel von 2.180 Euro für die Rheinmetall-Aktie. Das wäre mehr als doppelt so viel wie der aktuelle Stand und läge höher als jeder bisher erreichte Kurs.

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