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Finanzen

Diese Städte lieben die große Glotze

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Diese Städte lieben die große Glotze
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Mehr Zoll, mehr Fußball?

Wo die Deutschen bei Fernsehern klotzen statt kleckern


19.06.2026 – 14:42 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Mutter und Sohn beim TV-Kauf: XXL-Kauf zur WM – wo Größe und Preis besonders auseinandergehen. (Quelle: lechatnoir)

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Manche investieren in Aktien, andere in Zoll. Neue Daten zeigen, in welchen Städten die größten Fernseher stehen und wo der Platz davor fast so teuer ist wie das Gerät selbst.

Die Fußball-WM läuft, doch die Zeitzonen haben es für Fans in Deutschland in sich. Wer hierzulande ungestört und mit bester Sicht mitfiebern will, braucht neben Sofa und Fernseher vor allem eines: gutes Durchhaltevermögen. Wenn Spiele erst nach Mitternacht angepfiffen werden und die letzten Partien morgens um 7 Uhr enden, wird die Nachtruhe schnell zum sportlichen Gegner.

An den Anpfiffzeiten lässt sich zwar nichts ändern, an der Größe und den Kosten des eigenen TV-Geräts dagegen schon. Und hier haben die Deutschen kräftig aufgerüstet: Eine aktuelle Auswertung von MediaMarktSaturn zeigt nun exakt, in welchen Städten die teuersten Fernseher stehen und wo die größten Geräte die Wohnzimmer dominieren.

Größe, Preis, Mietkosten: die Zahlen

Um das herauszufinden, hat Europas größte Elektronikfachmarktkette die Verkaufsdaten seit dem vergangenen Jahr ausgewertet – aus Onlinebestellungen sowie aus den Fachgeschäften in den 100 größten deutschen Städten.

  • Wie groß sind die Fernseher im Schnitt?
  • Wie viel wird dafür bezahlt?
  • Wie viel Wohnfläche beansprucht das TV-Gerät – und was kostet dieser Platz an Miete?

Im Ruhrpott stehen die größten Fernseher

Die Größe eines Fernsehers verrät oft etwas über die Prioritäten der Käufer. Tatsächlich unterscheiden sich die durchschnittlich gekauften TV-Größen zwischen den Städten deutlich. An der Spitze steht Gelsenkirchen mit durchschnittlich 58,6 Zoll. Es folgen Ratingen (57,2 Zoll), Iserlohn (57 Zoll), Leverkusen (56,9 Zoll) und Bottrop (56,9 Zoll).

So groß ist ein Fernseher wirklich

Die Bildschirmgröße wird in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern. Die Angabe bezieht sich auf die Bildschirmdiagonale, also die Strecke von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke des Displays. Zum Vergleich: Der Durchschnittsfernseher in Gelsenkirchen kommt laut MediaMarktSaturn auf 58,6 Zoll. Das entspricht einer Bildschirmdiagonale von knapp 149 Zentimetern sowie einer Breite von rund 130 Zentimetern.

Fast alle Spitzenreiter liegen laut Auswertung im Ruhrgebiet oder im Rheinland. Ob das am Fußball liegt? Schalke, Bayer Leverkusen und der BVB sind nicht weit entfernt. Wer die Bundesliga in voller Pracht erleben will, braucht offenbar Platz auf dem Bildschirm. Spätestens zur WM wird der große Fernseher zur Pflichtausstattung fürs heimische „Private Viewing“.

Rang Stadt Bildschirmgröße (Zoll)
1 Gelsenkirchen 58,6
2 Ratingen 57,2
3 Iserlohn 57,0
4 Leverkusen 56,9
5 Bottrop 56,9
6 Bremerhaven 56,8
7 Herne 56,8
8 Villingen-Schwenningen 56,7
9 Witten 56,2
10 Offenbach am Main 56,0

Am anderen Ende der Skala liegen vor allem ostdeutsche Städte: In Chemnitz beträgt die durchschnittliche Bildschirmgröße nur 48,6 Zoll, in Jena sind es 48,7 Zoll, in Rostock ebenfalls 48,7 Zoll. Auch Dessau-Roßlau (48,8 Zoll) und Dresden (49,1 Zoll) liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

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