Rolex-Raub in München
Polizei fasst drei Tatverdächtige auf der Flucht
18.06.2026 – 02:06 UhrLesedauer: 1 Min.
40 Streifenwagen und ein Hubschrauber jagen Rolex-Räuber durch München. An der Auffahrt zur A9 endet die Flucht.
Bewaffnete Räuber haben am Mittwochnachmittag einen Juwelier im Münchner Bahnhofsviertel überfallen und mehrere Rolex-Uhren erbeutet. Die Polizei nahm noch am selben Abend drei Tatverdächtige fest, wie die „Abendzeitung“ berichtet.
Gegen 16.50 Uhr drangen mindestens zwei Männer in das Geschäft in der Goethestraße 66 ein. Der Laden liegt in einem Innenhof, hat kein Schaufenster und arbeitet ausschließlich auf Bestellung. Laut Polizei befand sich dort hochwertige Ware. Nach der Tat flüchteten die Täter mit einem grauen Wagen in Richtung Hauptbahnhof.
Polizei fahndet im Stadtgebiet mit 40 Streifenwagen und Helikopter
Die Polizei leitete sofort eine Großfahndung ein: Etwa 40 Streifenwagen durchsuchten das Stadtgebiet, ein Helikopter war ebenfalls im Einsatz. Beamte sperrten den Tatort ab, sicherten Spuren und befragten Zeugen. Zeugenhinweise aus der Nachbarschaft unterstützten die Fahndung. Vier Menschen gelten als Geschädigte – zum Tatzeitpunkt hielten sich zwei Personen im Laden auf. Verletzt wurde niemand, wie es heißt.
Gegen 17.50 Uhr stoppte eine zivile Streife auf dem Mittleren Ring an der Auffahrt zur A9 ein Taxi. Im Fahrzeug saßen die beiden Hauptverdächtigen sowie ein dritter Mann, der mutmaßlich als Fahrer beteiligt war. Alle drei wurden festgenommen, Beweismittel stellte die Polizei sicher. Die beiden Hauptverdächtigen sollen am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
Der genaue Schaden ist noch unklar – die Ermittler schätzen ihn auf mehrere Hunderttausend Euro.
