Klatsche gegen Schweden
WM-Kracher: Tunesien feuert seinen Trainer nach nur einem Spiel
Aktualisiert am 15.06.2026 – 19:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Nur kurz nach der Beginn der WM gibt es einen Trainerwechsel. Tunesiens Coach hat seinen Job schon nach dem ersten Spiel verloren.
WM-Teilnehmer Tunesien hat während der Fußball-Weltmeisterschaft seinen Trainer Sabri Lamouchi gefeuert. Das gab der tunesische Verband offiziell bekannt. „Es wurde offiziell vereinbart, sich von Trainer Sabri Lamouchi zu trennen“, hieß es in der Erklärung. „Es laufen Planungen, Mondher Kbaier als Interims-Nationaltrainer zu verpflichten.“
Die Verbandsspitze reagierte damit auf die 1:5-Niederlage der Nordafrikaner in ihrem ersten Turnierspiel gegen Schweden.
Der 56-jährige Kbaier trainierte die Nationalmannschaft Tunesiens bereits von 2019 bis 2022 und arbeitete danach für die Klubteams Raja Casablanca in Marokko sowie Club Africain in Tunis. Als Technischer Direktor des Verbands war Kbaier bereits mit dem Team zu dieser Weltmeisterschaft gereist.
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Bei der WM 2022 in Katar hatten die Tunesier in der Vorrunde noch den späteren Finalisten Frankreich besiegt. Vier Jahre später geriet der Auftakt gegen Schweden jedoch zum Debakel für das Team der beiden Bundesliga-Profis Rani Khedira (1. FC Union) und Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt).
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Im mexikanischen Monterrey erzielten zweimal Yasin Ayari (7./90.+6), Alexander Isak (30.), Viktor Gyökeres (59.) und Mattias Svanberg die Tore für die Skandinavier. Omar Rekik traf für Tunesien (43.).
„Das ist eine schmerzliche Niederlage. Sie tut weh. Den Wettbewerb mit einer solch herben Niederlage zu beginnen, ist schwer“, sagte Lamouchi hinterher. Da ahnte der 54-jährige Franzose noch nicht, dass er gerade seine wohl letzte Pressekonferenz als Trainer Tunesiens gab.

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