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You are at:Home»Finanzen»Warum Nichtstun für viele Anleger die beste Strategie bleibt
Finanzen

Warum Nichtstun für viele Anleger die beste Strategie bleibt

wochentlich.deBy wochentlich.de29 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Warum Nichtstun für viele Anleger die beste Strategie bleibt
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Mit einem einfachen Trick

Umfrage verrät: So erzielen Anleger die beste Rendite


29.05.2026 – 10:38 UhrLesedauer: 3 Min.

Frau schläft auf dem SofaVergrößern des Bildes

Frau schläft auf dem Sofa: In Krisen hilft oft Gelassenheit – investiert bleiben statt Aktionismus. (Quelle: seb_ra)

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Krieg, Inflation, Börsencrash: Viele Anleger geraten in solchen Phasen unter Druck. Doch ausgerechnet Nichtstun könnte die bessere Strategie sein.

Die Liste der Krisen der vergangenen Jahre ist lang. Gleichzeitig schwelen weltweit weitere Konflikte, hinzu kommen Sorgen um Inflation, Zinsen und die Konjunktur. Trotzdem hat sich der weltweite Aktienmarkt in dieser Zeit überraschend robust entwickelt. Zufall? Eher nicht.

Denn an der Börse zeigt sich immer wieder: Wer langfristig denkt und sich nicht von Schlagzeilen treiben lässt, fährt häufig besser. Entscheidend ist weniger das perfekte Timing als vielmehr ein breit aufgestelltes und krisenfestes Portfolio.

Viele Anleger bleiben trotz Krisen investiert

Dass viele deutsche Anleger inzwischen vergleichsweise besonnen reagieren, zeigt eine aktuelle Umfrage des Vermögensverwalters Fidelity International. Für die Studie „Be Invested Global Survey 2026“ wurden europaweit 13.000 Privatanleger befragt, darunter 1.000 Anlegerinnen und Anleger aus Deutschland.

Die Ergebnisse für Deutschland zeigen: Fast jeder dritte Anleger (32 Prozent) gibt an, dass Schwankungen an den Märkten das eigene Verhalten nicht beeinflussen. Sie halten auch in turbulenten Börsenphasen an ihrer langfristigen Strategie fest.

Weitere 22 Prozent wollen zunächst professionelle Beratung einholen, bevor sie mögliche Änderungen an ihren Investments vornehmen. 16 Prozent pausieren ihre Anlagestrategie vorübergehend, bis sich die Märkte wieder beruhigen. Nur fünf Prozent der Befragten verkaufen in besonders turbulenten Phasen direkt ihre Anlagen in betroffenen Branchen oder Märkten.

Daraus lässt sich schließen, dass kurzfristige Kursschwankungen zwar viele Menschen verunsichern, die meisten jedoch an ihrer langfristigen Anlagestrategie festhalten. Doch warum ist genau das an der Börse die bessere Entscheidung?

Schlagzeilen sind selten gute Anlageberater

Warum sich ein langfristiger Blick auszahlt, zeigt die Entwicklung der Aktienmärkte in den vergangenen Jahren. Trotz zahlreicher Krisen konnten wichtige Börsenindizes deutlich zulegen.

MSCI World Entwicklung 2016 bis 2026Vergrößern des Bildes

Martin Möller vom Vermögensverwalter HQ Trust erklärt, dass geopolitische Krisen, Inflationssorgen und Unsicherheit über die Zinsen gleichzeitig Druck auf Anleger ausüben können. Das führe schnell dazu, dass viele ihre Geldanlage infrage stellen.

Möller warnt jedoch davor, Anlageentscheidungen zu stark von täglichen Nachrichten abhängig zu machen: „Wer jeden Tag auf die Schlagzeilen schaut, übersieht schnell langfristige Trends. Der MSCI ACWI hat sich seit 2016 verdreifacht – trotz Brexit, Covid-Crash und Ukraine-Krieg. Auch andere Anlageklassen konnten stark zulegen.“

MSCI All Country World Index

Der MSCI ACWI ist ein weltweiter Aktienindex. Er bündelt Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern und gilt deshalb als wichtiger Gradmesser für die Entwicklung der globalen Aktienmärkte.

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