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So schützen Sie sich vor der Masche

wochentlich.deBy wochentlich.de27 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Phishing

Betrüger missbrauchen echte Microsoft-Adresse für Spam-Mails


27.05.2026 – 12:13 UhrLesedauer: 2 Min.

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Outlook-App und Webmail (Symbolbild): Nutzer können Warnungen auch im Benutzerkonto sehen. (Quelle: Copyright: xDreamstimexSurachaip/imago)

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Betrüger verschicken Phishing-Mails über eine echte Microsoft-Adresse. Der gewohnte Blick auf den Absender schützt dieses Mal nicht. Was hinter der Masche steckt.

Betrüger haben über Monate hinweg eine echte E-Mail-Adresse von Microsoft genutzt, um Phishing-Nachrichten zu verschicken. Darüber berichtet das Technikportal „TechCrunch“. Die Nachrichten stammen demnach von der Adresse [email protected].

Über diese verschickt Microsoft normalerweise wichtige Hinweise zum Nutzerkonto, etwa Codes für die Zwei-Faktor-Anmeldung oder Sicherheitswarnungen. In den Betreffzeilen warnten manche Mails scheinbar vor verdächtigen Zahlungen, andere kündigten eine angeblich private Nachricht hinter einem Link an.

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Bislang galt der Absender als verlässliches Merkmal. Wirkte eine Adresse auffällig, ließ sich eine Fälschung oft erkennen. In diesem Fall versagt diese Prüfung, weil die Adresse tatsächlich zu Microsoft gehört.

Echte Adresse, fragwürdiger Inhalt

Wie die Täter den Versand auslösen, ist nach Angaben von „TechCrunch“ nicht bekannt. Nutzer in sozialen Netzwerken berichteten zudem, dass zuletzt auch Adressen anderer Unternehmen für Spam auftauchten.

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Auch die Organisation „The Spamhaus Project“, die sich gegen Spam einsetzt, hat den Missbrauch beobachtet. Sie erklärte, die Aktivitäten reichten bereits mehrere Monate zurück, und teilte mit, sie habe Microsoft informiert. Das Unternehmen erklärte auf Anfrage von „TechCrunch“, man untersuche die Vorfälle und gehe dagegen vor.

Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte keine Links darin anklicken. Stattdessen lässt sich das Konto direkt über die offizielle Internetseite oder App aufrufen und dort nach Warnungen suchen. Codes, die man nicht selbst angefordert hat, gehören weder eingegeben noch weitergegeben. Skepsis ist auch dann angebracht, wenn eine Mail Druck aufbaut oder zu einer schnellen Reaktion drängt.

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