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Politik

Ex-Wirtschaftsweise Malmendier kritisiert die Maßnahmen der Bundesregierung

wochentlich.deBy wochentlich.de23 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Ex-Wirtschaftsweise Malmendier kritisiert die Maßnahmen der Bundesregierung
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„Ergibt einfach keinen Sinn“

Ex-Wirtschaftsweise kritisiert Regierung scharf

Aktualisiert am 23.05.2026 – 04:01 UhrLesedauer: 1 Min.

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Ulrike Malmendier: Sie war bis vor Kurzem noch Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

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Die frühere Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier übt scharfe Kritik an staatlichen Entlastungsmaßnahmen. Beim Tankrabatt sah sie erhebliches Potenzial für gezieltere Hilfen.

Die Ökonomin und frühere Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier hat die bisherigen Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung in Krisenzeiten kritisiert. Besonders der Tankrabatt sei aus ihrer Sicht zu pauschal angelegt gewesen.

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„Mich stört das Gießkannenprinzip der Maßnahmen“, sagte die Professorin der US-Universität Berkeley dem „Spiegel“. Statt die gesamte Bevölkerung gleichermaßen zu entlasten, hätte der Staat gezielter vorgehen sollen. Sinnvoller wäre es aus ihrer Sicht gewesen, vor allem Haushalte mit geringem Einkommen zu unterstützen.

„Dieses Problem will ich als Erstes gelöst sehen“

Malmendier kritisierte zudem, dass staatliche Daten bislang nicht ausreichend verknüpft würden. Behörden könnten aus ihrer Sicht Informationen aus Steuerdaten, Sozialleistungen und anderen Registern besser nutzen, um Hilfen gezielter auszuzahlen. Beim Tankrabatt hätte der Staat etwa Pendelwege oder Fahrzeugtypen berücksichtigen können, sagte die Ökonomin.

Dadurch ließen sich nach ihrer Einschätzung hohe Kosten vermeiden. „Es ergibt einfach keinen Sinn, allen Bürgern dieselbe Entlastung zu gewähren“, sagte Malmendier dem Magazin.

Auch das bestehende Steuer- und Sozialsystem sieht die ehemalige Regierungsberaterin kritisch. Teilweise lohne sich zusätzliche Arbeit für Empfänger von Bürgergeld oder Wohngeld kaum, weil staatliche Leistungen bei höherem Einkommen schnell gekürzt würden. „Dieses Problem will ich als Erstes gelöst sehen, bevor wir über Umverteilung sprechen“, sagte sie.

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