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Gesundheit

Narbenschmerzen: Was hilft dagegen?

wochentlich.deBy wochentlich.de7 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Narbenschmerzen: Was hilft dagegen?
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Nach der Wundheilung

Was hilft bei Narbenschmerzen?


Aktualisiert am 07.05.2026 – 07:45 UhrLesedauer: 5 Min.

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Narbe auf dem Knie: Nach einer Operation haben viele Patienten mit Narbenschmerzen zu kämpfen. (Quelle: galinast/getty-images-bilder)

Narbenschmerzen treten vor allem nach größeren Verletzungen auf. Auch die Bewegungsfähigkeit kann durch Narben eingeschränkt sein. Was Betroffenen hilft.

Ausgeprägte Narben sind die Folge größerer und tieferer Hautverletzungen. Der Körper bildet neues Gewebe, um die Wunde zu schließen. Dieses ist oft fester und weniger elastisch. Wird das Gewebe belastet, können Narbenschmerzen auftreten. Auch ist es möglich, dass Bewegungseinschränkungen die Betroffenen belasten. Was den Heilungsverlauf von Narben günstig beeinflusst und was gegen schmerzende Narben hilft.

Narben entstehen in Folge von Gewebeverletzungen. Der Körper bildet neues Gewebe, um die Wunde zu schließen und das ursprünglich verletzte Gewebe zu ersetzen. Das neue Gewebe ist während der Heilungsphase sehr empfindlich. Spannungsgefühle, Rötungen und Juckreiz im Wundbereich sind normal.

Löst sich der Wundschorf, ist die Narbe zunächst rosa und die Haut wirkt dünn und glänzend. Später ist die Haut meist weißlich. Eine unauffällige Wunde heilt flach, blass und weich ab. Ist die Verletzung groß, die Wundheilung gestört oder besteht eine entsprechende Veranlagung, können auffällige wulstige Narben entstehen.

Narbengewebe unterscheidet sich von gesundem Hautgewebe. Es ist weniger elastisch und weniger dehnbar. Während gesunde Haut vernetzte Kollagenfasern aufweist, was für eine gute Beweglichkeit der Haut sorgt, sind die Gewebefasern bei Narben parallel angeordnet. Das macht das Gewebe fester. Narbengewebe erreicht nur etwa 80 Prozent der Hautelastizität von gesundem Gewebe.

Narbengewebe ist zudem blasser als gesunde Haut, da es nahezu keine pigmentbildenden Zellen enthält und nicht bräunt. Auch hat es keine Haare, Talg- oder Schweißdrüsen. Das macht Narben empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen wie Trockenheit, Hitze, Kälte und Sonnenlicht. Ebenso ist Narbengewebe oftmals weniger empfindlich gegenüber Berührung, neigt aber dazu, zu spannen und zu jucken.

Größere Narben sind häufiger von Schmerzen begleitet als kleine. Schmerzende Narben entstehen in der Regel dann, wenn es im Heilungsverlauf zu Störungen kommt, sich die Wunde zum Beispiel entzündet, Wundheilungsstörungen auftreten oder die frische Narbe nicht ausreichend geschont wurde und erneut eingerissen ist. Dann kann sich das Narbengewebe verstärkt verhärten und sogar wulstig werden. Die Hautspannung kann Schmerzen verursachen.

Zudem gibt es Körperstellen, die empfindlicher sind als andere Bereiche. Dort werden Narben oft als besonders unangenehm empfunden. Das betrifft unter anderem Schienbeine, Schultern und Dekolleté. Zudem weisen diese Bereiche eine höhere Hautspannung auf, was den Zug auf die Narbe verstärkt und die Heilung erschwert. Nach einer Herzoperation oder einer Lungen-OP beispielsweise haben viele Patienten noch längere Zeit mit Schmerzen im Bereich der OP-Narbe zu kämpfen.

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