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You are at:Home»Politik»Mutmaßlicher Russland-Spion in Berlin festgenommen
Politik

Mutmaßlicher Russland-Spion in Berlin festgenommen

wochentlich.deBy wochentlich.de29 April 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Mutmaßlicher Russland-Spion in Berlin festgenommen
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Im März wurden zwei mutmaßliche Spione in Rheine in Nordrhein-Westfalen und im spanischen Elda gefasst. Die Männer sollen im Auftrag eines russischen Geheimdienstes einen Mann ausspioniert haben, der aus Deutschland Drohnen in die Ukraine lieferte. Das Ausspähen sollte nach Einschätzung der Ermittler „weitere geheimdienstliche Operationen gegen die Zielperson“ vorbereiten. Kurz darauf wurde in Hagen ein Mann festgenommen, der im Auftrag Russlands einen ehemaligen Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte in Deutschland ausspioniert haben soll.

Auch im Zusammenhang mit einer Phishing-Kampagne unter anderem gegen deutsche Politikerinnen und Politiker beim Messenger-Dienst Signal ermittelt die Bundesanwaltschaft seit Mitte Februar. Die Bundesregierung vermutet Russland hinter der laufenden Ausspäh-Aktion. Die Bundesanwaltschaft hat sich bisher nicht zu einem möglichen Auftraggeber geäußert.

Die Strafverfolgungsbehörden in Nordrhein-Westfalen ermitteln aktuell gegen einen Litauer. Zuvor war am Bahnhof Minden eine Kamera aufgefallen, die dort nicht hätte sein dürfen.

In Bayern hat die Polizei bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn am 12. April möglicherweise zwei ausländische Agenten aus dem Verkehr gezogen. Die beiden Männer, ein 45-jähriger Lette und ein 43-jähriger Ukrainer sitzen in Untersuchungshaft. Im Auto der Männer hatten die Beamten unter anderem gefälschte Ausweisdokumente, Kameras, eine Drohne, GPS-Tracker, Funkgeräte sowie mehrere Telefone samt SIM-Karten gefunden.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat derweil eine Handreichung veröffentlicht, die Laien zur Erkennung und Abwehr hybrider Bedrohungen befähigen soll. Unter hybrider Kriegsführung wird eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln verstanden, mit der auch die öffentliche Meinung beeinflusst werden kann. Verschiedene Staaten setzten hybride Mittel gegen Deutschland ein, so das BfV. Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine sei insbesondere durch Russland eine deutliche Intensivierung entsprechender Aktivitäten zu beobachten – sowohl im Umfang als auch in Bezug auf die Professionalität.

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