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Finanzen

In diesen Städten geht es runter

wochentlich.deBy wochentlich.de29 April 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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In diesen Städten geht es runter
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Überraschende Trendwende

Plötzlich sinken die Immobilienpreise in diesen Städten


Aktualisiert am 29.04.2026 – 13:20 UhrLesedauer: 2 Min.

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Wohnungen in Hamburg (Archivbild): Die Mieten in Deutschland stehen unter Druck. (Quelle: Christian Charisius/dpa/dpa-bilder)

Gestiegene Zinsen und höhere Baukosten belasten Käufer und Bauherren, während die Immobilienpreise kaum noch steigen. Anders sieht es bei den Mieten aus.

Der Iran-Krieg dämpft nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) die Immobilienpreise, während er den Druck auf Mieter verschärft. Im ersten Quartal verteuerten sich Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland mit 0,1 Prozent gemessen am Vorquartal kaum, wie der Wohnindex des IW zeigt. Auf Jahressicht stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um 2,5 Prozent, für Ein- und Zweifamilienhäuser wuchsen sie mit 0,7 Prozent nur leicht.

„Der Krieg im Iran und die damit verbundenen Steigerungen der Energiepreise, insbesondere von Öl, zeigen erste Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt“, schrieb das IW. Der Kapitalmarkt reagiere schnell und die Zinsen für Kredite mit langfristiger Zinsbindung seien wegen Inflationsängsten schon um rund 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Zugleich gebe es Sorgen um die Wirtschaft. „Gerade die nun deutlich langsamere Entwicklung der Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser belegt die nachlassende Nachfrage privater Haushalte.“

Das IW verwies auf die gestiegenen Zinsen. Die Erschwinglichkeit von Immobilien sinke damit, das dämpfe die Nachfrage nach Wohneigentum und begrenze die Spielräume für Preissteigerungen. Zugleich dürften höhere Zinsen und Baukosten als Folge des Nahostkriegs den Neubau belasten, was den Druck auf die Mieten noch verschärfe.

So verzeichnete das IW für das erste Quartal bei den Neuvertragsmieten ein Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und von 0,6 Prozent zum Vorquartal. Kräftige Mietanstiege gebe es im Umland der sieben Metropolen (+4,2 Prozent), in Großstädten (+3,8 Prozent) sowie im Umland von Großstädten (+3,9 Prozent). Unter den Metropolen stiegen die Mieten besonders stark in Düsseldorf, Köln und Hamburg mit mehr als fünf Prozent.

Auch hier gab es allerdings teils größere Unterschiede: Während in Düsseldorf (+5,9 Prozent), Köln (+5,7 Prozent) und Hamburg (+5,7 Prozent) die Mieten im bundesdeutschen Vergleich stark stiegen, sind sie in Stuttgart (+0,9 Prozent) nur leicht gestiegen und in Berlin (-0,8 Prozent) sogar gesunken.

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