Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Boykotte und Entschuldigungen: Argentinien streitet nach der Weltmeisterschaft um Rosalía und Patti Smith

25 Juli 2026

Restauratorin rückt Dino-Figuren im Tierpark Hagenbeck in Hamburg zu Leibe

25 Juli 2026

CDU Mecklenburg-Vorpommern: Fischbrötchen-Plakat löst Spott aus

25 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Panorama»Tödliche Attacke mit Samuraischwert – Haft
Panorama

Tödliche Attacke mit Samuraischwert – Haft

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Februar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Tödliche Attacke mit Samuraischwert – Haft
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Statt im Streit die Wohnung zu verlassen, erstach ein Mann seinen Cousin mit einem Schwert. Nun wurde er zu einer Haftstrafe verurteilt.

Der Richter spricht von „unfassbarer Gewalt“: Fast zehn Jahre nach einer tödlichen Samuraischwert-Attacke im niedersächsischen Salzgitter ist ein 43-jähriger Mann zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Braunschweig sprach den Angeklagten am Freitag wegen Totschlags schuldig. Nach Überzeugung der Strafkammer tötete der Mann im Juli 2014 seinen Cousin, indem er ihm erst mit einer leeren Glasflasche auf den Kopf schlug und dann mehrmals mit einem Samuraischwert zustach.

In der Urteilsbegründung fand der Vorsitzende Richter Ralf-Michael Polomski deutliche Worte. „Eigentlich hätten Sie die Wohnung einfach verlassen können. Aber Sie entschieden sich anders“, sagte er in Richtung des Verurteilten. Im Prozess kam das Gericht zu der Überzeugung, dass es zwischen den beiden Männern zu einem Streit kam und der Angeklagte seinem damals 41-jährigem Cousin eine Bierflasche auf den Kopf schlug. Es folgte der wohl entscheidende Moment, in dem der Mann nach Auffassung der Richter hätte gehen können.

Über 30 Verletzungen, 13 davon am Kopf

Stattdessen attackierte der Täter seinen Cousin mit einem Samuraischwert aus dessen eigener Wohnung. Auch als der Mann bereits am Boden lag, stach der Angeklagte noch auf ihn ein. Gerichtsmediziner zählten später 30 Verletzungen, 13 davon am Kopf. Unter anderem wurde das Rückenmark durchtrennt. Das Opfer starb noch vor Ort in der Wohnung. Der Angeklagte lieh sich schnell ausreichend Geld für einen Flug und setzte sich Richtung Manila ab. Vor allem dadurch habe er sich verdächtig gemacht, sagte der Richter.

In der Verhandlung hatte der Angeklagte die Verantwortung für den Tod seines Cousins eingeräumt. Einen Mord aus Habgier, wie von der Staatsanwaltschaft zunächst angeklagt, bestritt er aber. Nach seiner Schilderung eskalierte in der Wohnung des Cousins ein Streit, bei dem er sich bedroht fühlte und dann reagierte. Das Geständnis sei zwar glaubhaft, die Angaben zum Tathergang aber zweifelhaft, sagte Richter Polomski.

Angeklagter lebte auf den Philippinen

Mehrere Jahre lebte der Angeklagte nach der Tat auf den Philippinen in einer Beziehung mit seiner Jugendliebe. Er arbeitete und die beiden bekamen ein gemeinsames Kind. Erst Jahre nach der gewaltsamen Tat in Salzgitter gelang es Ermittlern im Januar 2023, den Tatverdächtigen auf den Philippinen ausfindig zu machen. Dort saß er einige Zeit in Abschiebehaft, bevor er nach Deutschland in Untersuchungshaft kam. Beides werde für die Freiheitsstrafe angerechnet, sagte der Richter.

„Es tut mir wirklich sehr leid“, hatte der Angeklagte in seinem letzten Wort betont. Schon zum Prozessauftakt hatte er sich bei Freunden und der Familie des Opfers entschuldigt. Er räumte ein, dass die Hiebe und Stiche mit dem Schwert nicht unbedingt nötig gewesen wären. Er hätte auch einfach fliehen können, ließ er seinen Anwalt erklären. „Hätten Sie sich damals gestellt, wären sie heute schon wieder frei“, sagte ihm der Richter am Freitag.

Mit dem Strafmaß blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft von zwölf Jahren Haft wegen Totschlags. Die Verteidigung hatte vier Jahre wegen Totschlags in einem minder schweren Fall beantragt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Revision dagegen ist möglich.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Notlandung in Mailand: Medizinischer Notfall auf Mallorca-Rückflug

24 Juli 2026

Mann (37) stirbt nach Fixierung in Duisburg – Staatsanwaltschaft ermittelt

24 Juli 2026

Gewalttat in Regensburg: Polizei ließ Angreifer laufen

24 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Restauratorin rückt Dino-Figuren im Tierpark Hagenbeck in Hamburg zu Leibe

25 Juli 2026

CDU Mecklenburg-Vorpommern: Fischbrötchen-Plakat löst Spott aus

25 Juli 2026

Pogačar pulverisiert 31 Jahre alten Alpe-d’Huez-Rekord

25 Juli 2026

Experten rechnen mit baldigem Überangebot an Öl

25 Juli 2026

Neueste Beiträge

GNTM-Siegerin Alex Mariah Peter hat 30 Kilo abgenommen

25 Juli 2026

Das iranische Militär sagte, es habe US-Stützpunkte in Bahrain, Jordanien und Kuwait angegriffen

24 Juli 2026

DVB verstärkt Linie nach Feuerwerk

24 Juli 2026

Recent Posts

  • Boykotte und Entschuldigungen: Argentinien streitet nach der Weltmeisterschaft um Rosalía und Patti Smith
  • Restauratorin rückt Dino-Figuren im Tierpark Hagenbeck in Hamburg zu Leibe
  • CDU Mecklenburg-Vorpommern: Fischbrötchen-Plakat löst Spott aus
  • Pogačar pulverisiert 31 Jahre alten Alpe-d’Huez-Rekord
  • Experten rechnen mit baldigem Überangebot an Öl

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.