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Nachgebuchte Daten oft teurer als Grundgebühr

wochentlich.deBy wochentlich.de5 November 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Nachgebuchte Daten oft teurer als Grundgebühr
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Teure Datenpakete nachbuchen

Handytarife: So vermeiden Sie unnötige Kosten

Aktualisiert am 04.11.2025 – 14:48 UhrLesedauer: 3 Min.

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Nachgebuchte Smartphone-Daten sind viel teurer als das Inklusivvolumen. (Symbolbild) (Quelle: IMAGO/YAPR/LUMEEZ/imago)

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Mobile Daten-Extras können teuer werden: Für ein nachgekauftes Gigabyte zahlt man im Schnitt das Zwölffache im Vergleich zum Inklusivvolumen. Das sollten Sie tun.

Wer sich einen neuen Handytarif zulegt, sollte seinen mobilen Datenbedarf möglichst realistisch einschätzen. Denn das Nachbuchen von Datenvolumen, wenn das Inklusivvolumen schon vor Ende des Abrechnungszeitraums aufgebraucht ist, lassen sich die Provider teuer bezahlen.

Nachgebuchte Daten kosten im Schnitt 3,68 Euro pro Gigabyte, während der Preis für im Tarif enthaltenes Datenvolumen durchschnittlich bei nur 0,30 Euro pro Gigabyte liegt, wie das Vergleichsportal Verivox erhoben hat. Ein nachgebuchtes Gigabyte ist im Mittel also zwölfmal teurer als ein Gigabyte aus Inklusivvolumen.

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Im Prinzip gibt es Nachbuchoptionen bei allen Anbietern und für alle Vertragsarten – also ganz gleich, ob Netzbetreiber oder etwa Discounter, und unabhängig von der Vertragslaufzeit. Die Optionen können ganz verschiedene Namen tragen: etwa Datenpass, Data Snack, GB-Refresh oder auch Speed-on-Option.

Die Preise fürs Nachbuchen variieren stark:

  • Kleine Datenpakete zwischen 1 und 3 Gigabyte gibt es der Analyse zufolge oft für unter 5 Euro.
  • Für 5 Gigabyte beispielsweise können aber schnell bereits 10 oder sogar 20 Euro fällig werden, was dann preislich oft die eigentliche Grundgebühr übersteigt.

Dabei steht das nachgebuchte Volumen teils noch nicht einmal für den Rest des Abrechnungszeitraums zur Verfügung, sondern manchmal nur für 24 oder 72 Stunden.

In die Analyse eingeflossen sind die Tarife und Datenoptionen der vier Netzbetreiber sowie exemplarisch die Tarife und Datenoptionen von sieben sogenannten Service-Providern beziehungsweise Mobilfunk-Discountern. Die in der Analyse berücksichtigten genannten Anbieter decken Verivox zufolge über 90 Prozent des Marktes ab.

Wird ein Tarif nicht bedarfsgerecht gebucht, bedeutet das, dass man entweder den Datenumfang des eigenen Tarifs nicht ausnutzt oder ihn eben überschreitet. Dann zahlt man drauf, weil man jeden Monat zu viel Grundgebühr bezahlt – oder eben, wenn man Daten teuer nachbuchen muss.

Um den eigenen Bedarf zu ermitteln, ist es hilfreich zu wissen, wie viele Daten man ungefähr verbraucht (ein Gigabyte entspricht 1.024 Megabyte). Während beispielsweise Musikstreaming je nach Qualität nur zwischen rund 50 und 100 Megabyte pro Stunde benötigt, treibt Videostreaming den Datenverbrauch richtig in die Höhe.

In den Systemeinstellungen der Smartphones können Nutzer sich auch die verbrauchten Daten der am häufigsten genutzten Apps anzeigen lassen. In der Regel lassen sich dort auch Datenwarnungen oder -limits festlegen, um ein Überschreiten des monatlichen Volumens zu verhindern.

Das Streamen von YouTube-Videos verbraucht Verivox zufolge schon pro Minute zwischen fünf Megabyte in niedrigster Auflösung bis zu 30 Megabyte in Full-HD-Qualität. TikTok „zieht“ in der Standardeinstellung etwa 14 MB pro Minute. Snapchat-Videos (Snaps) liegen mit etwa 15 MB pro Minute (das entspricht 900 Megabyte oder 0,9 Gigabyte pro Stunde) etwas darüber, Facebook-Videos mit nur rund 3 Megabyte pro Minute deutlich darunter. Videocalls verbrauchen um die 5 Megabyte pro Minute.

Wer Daten sparen möchte, sollte in den App-Einstellungen den Datensparmodus aktivieren, die Autoplay-Funktion deaktivieren, die Standardauflösung von Videos herunterschrauben oder festlegen, dass Videos in hoher Qualität nur in WLAN-Netzen gestartet werden, falls dies jeweils möglich ist. Bei Musik, Videos, Serien oder Filmen kann man gegebenenfalls auch die Offline-Funktion der jeweiligen App nutzen und die Inhalte vorab im WLAN herunterladen.

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