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You are at:Home»Regionen»Zur Demo gegen rechts werden 30.000 Teilnehmer erwartet
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Zur Demo gegen rechts werden 30.000 Teilnehmer erwartet

wochentlich.deBy wochentlich.de24 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Zur Demo gegen rechts werden 30.000 Teilnehmer erwartet
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Vielerorts gehen die Menschen auf die Straßen und protestieren gegen rechts. In Düsseldorf wird das am 27. Januar der Fall sein – mit einem Auftritt der „Broilers“?

Nach Bekanntwerden eines Treffens von Rechtsextremen mit Politikern von AfD und CDU formiert sich breiter Widerstand auf Deutschlands Straßen. Nun wird auch in Düsseldorf zur Großdemo aufgerufen: Am Samstag, 27. Januar, werden Tausende in der NRW-Landeshauptstadt erwartet. Wie Oliver Ongaro, Organisator und Mitglied des Bündnisses „Düsseldorf stellt sich quer“, t-online berichtet, wurden bei der Polizei 30.000 Teilnehmer angemeldet.

Womöglich werden die „Broilers“ auf der Bühne stehen, was aber noch nicht bestätigt wurde. Band-Frontmann Sammy Amara rief allerdings auf seinem Instagram-Kanal bereits zur Teilnahme an der Demo auf und postete zudem einen Konzertausschnitt des Songs „Alice und Sarah“ – gemeint sind damit AfD-Chefin Alice Weidel und ihre Partnerin. „Hol‘ deine Frau ab, Sarah / Sie redet wieder Nazidreck / Nimm sie fest in den Arm / Nimm ihr die Streichhölzer weg“, so der Refrain des Liedes.

Treffpunkt ist das DGB-Haus

Der Treffpunkt der Demo am 27. Januar ist das DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße. Dort wollen sich die Teilnehmer versammeln und dann gegen 12.45 Uhr durch die Stadt ziehen bis zu den Rheinwiesen. Anke Unger, stellvertretende Vorsitzende des DGB NRW, begrüßt den Protest. Sie sagt: „Die AfD ist eine menschenfeindliche Partei, die auf Spaltung setzt und unsere Demokratie mit Füßen tritt. Deshalb ist es wichtig, dass nun überall im Land die Menschen aufstehen, demonstrieren und den Rechten die Rote Karte zeigen. Dass dabei ganz viele verschiedene gesellschaftliche Gruppen gemeinsam Flagge zeigen, ist ein großartiges Signal.“

Die AfD steht laut Unger gegen alles, wofür die Gewerkschaften stehen. Rechtes Gedankengut habe in NRW keinen Platz. Deshalb ruft Unger alle Gewerkschaftsmitglieder, Arbeitnehmer und Demokraten dazu auf, sich an den Protesten zu beteiligen.

„Nie wieder ist jetzt“

Das macht auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU). Wie sein Sprecher t-online bestätigt, wird der OB auf der Kundgebung des „Düsseldorfer Appells“ unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt! Für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ sprechen. Die Veranstaltung findet am 27. Januar ab 14.30 Uhr aber nicht wie zunächst geplant auf dem Johannes-Rau-Platz statt, sondern wegen der erwarteten Massen auf den Rheinwiesen in Oberkassel.

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