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You are at:Home»Deutschland»Als Arzt im Ausland in den Bundesstreitkräften eingesetzt
Deutschland

Als Arzt im Ausland in den Bundesstreitkräften eingesetzt

wochentlich.deBy wochentlich.de24 März 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Als Arzt im Ausland in den Bundesstreitkräften eingesetzt
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Was mag sie an der Bundeswehr? „Ich mag die Sorte: Es gibt jeden Tag neue Herausforderungen“, sagt sie. Sie liebt auch die Kameradschaft – die „unglaubliche Solidarität“ zwischen den Soldaten, die ihr Kraft verleiht. Und: „Ich möchte so vielen Menschen wie möglich helfen – und dazu beitragen, Deutschland zu schützen.“ Sie arbeitet als Armeearzt in Illkirch-Graffenstoden, Frankreich, wo rund 650 Bundeswehr-Soldaten im Rahmen der Franco-German-Brigade stationiert sind.

Als junge Mutter musste Dejonckheere Hindernisse überwinden, um in Mali dienen zu können.

Im Jahr 2020 war sie mit ihrem zweiten Kind schwanger, als die Nachricht brach, dass das Bataillon im folgenden Jahr in Mali eingesetzt werden sollte. Für Dejonckheere bestand kein Zweifel in ihren Gedanken: „Ich gehe mit meinen Soldaten in die Tat um.“ Aber was als nächstes passiert, zeigte auch, dass auch in den Bundesstreitkräften die traditionellen Geschlechterrollen noch nicht überwunden wurden. Ihr eigener Arzt in den Streitkräften dachte, die Mission wäre für eine Mutter von zwei kleinen Kindern zu gefährlich. Ohne sie zu konsultieren, erklärte er sie für den Dienst für den Dienst. „Ich fand das überwältigt“, sagt sie. Dejonckheere stand ihr Boden und wurde 2021 für vier Monate nach Mali eingesetzt. Sie erkannte schnell, dass sie dort besonders gebraucht wurde: Viele Soldaten litten unter Schmerzen im Rücken und Nacken und einige anhaltende Gelenkverletzungen. Die kugelsichere Weste mit einem Gewicht von mehr als zehn Kilo forderte ihren Tribut – ebenso wie die umfangreichen Ausrüstung, die die Soldaten in Temperaturen über 50 Grad durch die Wüste tragen mussten.

Chinesische Medizin in der deutschen Armee

Der Arzt behandelte die Soldaten mit Schmerzmitteln, Salben und Schienen. Aber das war oft nicht genug. Ein chinesischer Arzt brachte ihr bei, wie man Akupunkturnadeln benutzt. Und sicher genug – die Behandlung hat funktioniert. Die Soldaten waren innerhalb weniger Stunden oft schmerzfrei. Nach seiner Rückkehr aus Mali setzte Dejonckheere ihr Training fort – in Akupunktur, traditioneller chinesischer Medizin und angewandter Kinesiologie, eine Methode, die Muskelreaktionen verwendet, um versteckte Gesundheitsprobleme zu erkennen. „Mein Ziel ist es nicht nur, Symptome zu behandeln, sondern meine Soldaten wirklich gesund zu halten.“ Denn wie Dejonckheere es ausdrückt: „Für ein Kampfbereitbundeswehr müssen wir fit, belastbare Soldaten benötigen. Und meine Aufgabe ist es, genau das sicherzustellen.“

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