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Politik

Bundesregierung liefert Iris-T an Saudi-Arabien: Was kann das Waffensystem?

wochentlich.deBy wochentlich.de10 Januar 2024Keine Kommentare4 Mins Read
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Bundesregierung liefert Iris-T an Saudi-Arabien: Was kann das Waffensystem?
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Die Bundesregierung hebt den Stopp für Waffenexporte an Saudi-Arabien auf. Riad erhält 150 hochmoderne Lenkraketen. Was kann das Waffensystem?

Mehr als fünf Jahre lang belieferte die Bundesregierung Saudi-Arabien nicht mit Waffen. Grund war die Beteiligung des Königreichs am Krieg im Jemen und der brutale Mord am Journalisten Jamal Khashoggi. Der Exportstopp hat nun ein Ende: Deutschland liefert 150 Lenkraketen des Typs Iris-T an Saudi-Arabien, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch bestätigte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Das Flugabwehrsystem Iris-T hat in der breiten Öffentlichkeit vor allem wegen der deutschen Lieferungen an die Ukraine im Zuge des russischen Angriffskriegs Bekanntheit erlangt. Die Luft-Luft-Lenkflugkörper der Rüstungsfirma Diehl, die nun nach Saudi-Arabien geliefert werden, unterscheiden sich von den in der Ukraine eingesetzten Systemen jedoch deutlich. Was können die deutschen Flugkörper?

„Einer der fähigsten Kurzstrecken-Flugkörper für den Luftkampf“

Laut Fabian Hoffmann, Experte für nichtnukleare strategische Waffen, gilt die Iris-T-Lenkrakete als „einer der fähigsten Kurzstrecken-Flugkörper für den Luftkampf, die derzeit auf dem Markt sind“. Die Raketen sind mit einem Infrarotsuchkopf ausgestattet. Damit seien sie dazu in der Lage, auch kleinere Ziele wie Drohnen oder Marschflugkörper zuverlässig zu treffen, sagt Hoffmann zu t-online – „einer der ersten Flugkörper dieser Art“.

(Quelle: aesthesia photography – Katsis)

Zur Person

Fabian Hoffmann ist Research Fellow am Oslo Nuclear Project. In der norwegischen Hauptstadt forscht er zur Verbreitung, dem Einsatz und der Nutzung nichtnuklearer strategischer Waffen, insbesondere konventioneller Präzisionsschlagwaffen, und deren Auswirkungen auf die Nuklearstrategie und die allgemeine Nuklearwaffenpolitik.

„Ein großer Vorteil des Iris-T ist, dass der Flugkörper sogenannte High-G-Manöver fliegen kann“, sagt Hoffmann. Er könne also schnell seine Richtung ändern. „Dadurch kann ein Pilot auch Ziele angreifen, die sich hinter dem Flugzeug befinden“, erklärt der Experte. Zwar werde der Flugkörper dann nach vorn abgeschossen, kurz danach aber fliege er in einer engen Kurve in die entgegengesetzte Richtung, um sein vorgegebenes Ziel zu suchen und zu treffen, so Hoffmann.

„Vergleichbare US-Fabrikate dürften preislich darüber liegen“

„Die Luft-Luft-Lenkflugkörper Iris-T genießen international ein hohes Ansehen, auch weil sie breit eingesetzt werden können“, sagt der Experte für strategische Waffen. Hoffmann vermutet, dass dies für Saudi-Arabien ein Argument für den Kauf gewesen sein könnte. Die Fähigkeiten der Lenkraketen erlauben den Einsatz gegen verschiedene Ziele: Das System sei etwa „perfekt“, um beispielsweise Drohnen auszuschalten, wie sie von den Huthi-Rebellen im Jemen eingesetzt werden.

„Auch die symbolische Ebene dieses Deals darf man nicht unterschätzen: Saudi-Arabien signalisiert damit als regionale Macht, dass es sein Militär weiter aufrüstet und dazu auf hochmodernes Equipment setzt“, erklärt Hoffmann. Und trotz all dieser Vorteile des Waffensystems sei es noch dazu relativ kostengünstig: Eine der Lenkraketen koste rund 400.000 Euro, so der Experte. „Vergleichbare US-Fabrikate dürften preislich darüber liegen.“

Worin liegt der Unterschied zu den Iris-T-Systemen, die Kiew einsetzt?

Doch worin unterscheiden sich die an Saudi-Arabien gelieferten Raketen von den in der Ukraine eingesetzten Systemen? Die Saudis erhalten nun Luft-Luft-Lenkflugkörper. Diese werden also von einem Kampfflugzeug wie dem Eurofighter in der Luft abgefeuert und greifen Ziele an, die sich in der Luft befinden.

„Die ukrainische Flugabwehr hingegen setzt bodengestützte Iris-T-Raketen ein“, erklärt Hoffmann. Kiew hat unter anderem das Mittelstreckensystem Iris-T-SLM erhalten. Diese Flugkörper haben eine größere Reichweite. Das wird dadurch ermöglicht, dass sie einen größeren Durchmesser haben als die Luft-Luft-Lenkraketen. So könne mehr Treibstoff in der Rakete eingelagert werden, wodurch sie weiter fliegen kann, so Hoffmann. „Zudem werden diese weiterentwickelten Raketen auch mittels eines bodengebundenen Radars gelenkt, erst kurz vor dem Auftreffen auf das eigentliche Ziel wird der Infrarotsuchkopf aktiviert.“

Saudi-Arabien verfügt bereits über 48 Kampfjets des Typs Eurofighter, die mit den Iris-T-Lenkraketen bestückt werden können. Erst kürzlich hatte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock außerdem erklärt, dass die Bundesregierung weiteren Lieferungen von Eurofightern nach Saudi-Arabien zustimmen würde.

Die Bundesregierung erklärt ihren Kurswechsel damit, dass sich die Lage in der Region geändert habe. Saudi-Arabien nehme bei der Suche nach einer Lösung im jemenitischen Bürgerkrieg mittlerweile eine konstruktive Rolle ein, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Außerdem wurde auf die Rolle der Regierung in Riad im Konflikt zwischen Israel und der radikalislamischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen hingewiesen.

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