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Politik

85 Prozent sind mit Arbeit von Bundeskanzler Merz unzufrieden

wochentlich.deBy wochentlich.de15 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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85 Prozent sind mit Arbeit von Bundeskanzler Merz unzufrieden
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Arbeit des Kanzlers

Neue Umfrage-Klatsche für Friedrich Merz

Aktualisiert am 15.07.2026 – 03:59 UhrLesedauer: 2 Min.

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Merz richtet seine Krawatte: Der Bundeskanzler überzeugt nicht. (Quelle: IMAGO/imago)

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Eine große Mehrheit der Deutschen ist mit den Regierungsparteien und ihrem Spitzenpersonal unzufrieden. Kanzler Merz verzeichnet einen Negativrekord.

Gut 14 Monate nach dem Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind 85 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit unzufrieden. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv hervor. Lediglich 14 Prozent äußerten sich in der Umfrage des Instituts Forsa zufrieden. Beides entspricht dem bisherigen Negativrekord für Merz vom Mai.

Selbst die Anhängerinnen und Anhänger der Union beurteilen den Kanzler demnach zu 51 Prozent negativ, positiv nur 48 Prozent. Beim Koalitionspartner SPD sind es 83 Prozent negative und 17 Prozent positive Stimmen. Bei den übrigen Parteien liegt die Ablehnung zwischen 90 Prozent bei den Grünen und 98 beziehungsweise 99 Prozent bei Linken und AfD.

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Nicht viel besser steht Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil da. Seine Arbeit beurteilen 74 Prozent negativ und 18 Prozent positiv. Selbst unter den Anhängerinnen und Anhängern der SPD kommt Klingbeil nur auf einen Zustimmungswert von 36 Prozent bei einer Ablehnung von 59 Prozent. Bei den übrigen Parteien sind die Anteile der negativen Bewertungen jeweils höher.

Regierungsparteien schneiden schlecht ab

Die Arbeit der Bundesregierung insgesamt bewerten zu Beginn der parlamentarischen Sommerpause 18 Prozent der Befragten positiv, 82 Prozent hingegen negativ. Im Osten Deutschlands äußern sich 87 Prozent unzufrieden, im Westen 81 Prozent. Auch die Anhängerinnen und Anhänger der Koalitionsparteien bewerten die Regierungsarbeit jeweils mehrheitlich negativ. Bei der SPD sind dies 72 Prozent, bei CDU/CSU 54 Prozent.

In der sogenannten Sonntagsfrage verbessern sich die Grünen im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 16 Prozent. Auf Platz eins bleibt die AfD mit 26 Prozent, gefolgt von CDU/CSU mit 22 Prozent (beide unverändert).

SPD und Linkspartei liegen weiterhin mit jeweils zwölf Prozent gleichauf. Alle übrigen Parteien bleiben unterhalb der Fünf-Prozent-Marke. Die schwarz-rote Koalition hätte damit weiterhin keine Mehrheit, rechnerisch möglich wäre ein Dreierbündnis aus Union, Grünen und SPD.

Forsa befragte zwischen dem 7. und 13. Juli 2.503 Menschen in Deutschland. Bei den Fragen nach der Zufriedenheit mit Merz und Klingbeil waren es 1.009 Befragte. Die statistische Fehlerquote wurde mit 2,5 bis 3,0 Prozentpunkten angegeben.

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