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You are at:Home»Finanzen»40 Prozent der Pflegekräfte kommen aus dem Ausland
Finanzen

40 Prozent der Pflegekräfte kommen aus dem Ausland

wochentlich.deBy wochentlich.de10 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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40 Prozent der Pflegekräfte kommen aus dem Ausland
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Großer Bedarf an Fachkräften

Aus diesen Ländern kommen die meisten Pflegekräfte


10.06.2026 – 15:36 UhrLesedauer: 2 Min.

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Pflegerin mit Patient: Deutschland ist stark auf Pflegekräfte aus dem Ausland angewiesen. (Quelle: IMAGO/Jose Carlos Ichiro/imago)

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Deutschland benötigt dringend Fachkräfte für die Pflege. Spezialisten aus dem Ausland gelten als unverzichtbar, doch in manchen Bundesländern sind sie kaum zu finden.

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wächst. Entsprechend größer wird der Bedarf an Pflegekräften. Laut Statistischem Bundesamt braucht es 2049 rund 2,15 Millionen Menschen in Pflegeberufen – das ist ein Drittel mehr als 2019.

Allerdings sind diese Fachkräfte auf dem deutschen Markt allein nicht zu finden. Das Statistische Bundesamt geht folglich davon aus, dass bis 2049 bis zu 690.000 Pflegekräfte hierzulande fehlen werden. Deutschland ist entsprechend im zunehmenden Maße auf Pflegekräfte aus dem Ausland angewiesen.

Über 40 Prozent der Pflegekräfte aus dem Ausland

Schon heute kommen rund 40 Prozent der Pflegekräfte von außerhalb Deutschlands, in sechs deutschen Bundesländern hat bereits mehr als jede zweite Pflegekraft keinen deutschen Pass. Das zeigt eine Auswertung der Jobplattform Pflegia, die auf den bei der Plattform registrierten Bewerbern beruht.

Demzufolge ist in Berlin der Anteil nicht deutscher Pflegekräfte mit 54,71 Prozent am höchsten. Auch in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg und Hessen überwiegen bereits nicht deutsche Pflegekräfte.

Deutlich niedriger ist der Anteil hingegen in den meisten ostdeutschen Bundesländern. So hat in Mecklenburg-Vorpommern nur knapp jede fünfte Pflegekraft (20,1 Prozent) keinen deutschen Pass. Auch in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt arbeiten vergleichsweise wenig Pflegeprofis aus dem Ausland.

Bundesland Anteil nicht deutscher Bewerbungen als Pflegekraft
Berlin 54,71 %
Baden-Württemberg 52,77 %
Bremen 52,0 %
Bayern 51,3 %
Hamburg 50,57 %
Hessen 50,16 %
Nordrhein-Westfalen 38,32 %
Rheinland-Pfalz 38,26 %
NIedersachsen 38,01 %
Thüringen 35,38 %
Schleswig-Holstein 33,21 %
Saarland 33,0 %
Sachsen 29,54 %
Brandenburg 28,0 %
Sachsen-Anhalt 22,61 %
Mecklenburg-Vorpommern 20,1 %

Zu den Gründen macht die Pflegia-Erhebung keine Angaben. Für den Osten kann der Mangel an Pflege-Fachkräften jedoch zu einem Problem werden, schließlich gilt in manchen Regionen bereits heute jeder Sechste als pflegebedürftig. Der Mangel an Fachkräften ist groß – über viele Branchen hinweg. Auch deshalb versuchen die Bundesländer im Osten, attraktiver für Zuwanderer zu werden.

Eine Möglichkeit wäre es zudem, schon in den Bundesländern lebende Ukrainer schneller in Arbeit zu bringen. Bereits heute ist die Ukraine das zweithäufigste Herkunftsland für ausländische Pflegekräfte. Insgesamt 1.789 Bewerber verzeichnete Pflegia aus der Ukraine – das entspricht einem Anteil von 8,49 Prozent. Lediglich Bewerber aus Syrien (12,28 Prozent) sind häufiger unter den Bewerbern zu finden.

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