Deutlich mehr als im Vorjahr

1. Mai in Hamburg: Mehr als 20.000 Menschen auf der Straße

01.05.2026 – 21:34 UhrLesedauer: 1 Min.

Teilnehmer einer Demonstration unter dem Motto „Anarchismus wagen – Dystopien bekämpfen“ ziehen durch den Lessingtunnel: Aber auch die Gewerkschafts-Kundgebungen hatten mehr Zulauf. (Quelle: Markus Scholz/dpa)

Gewerkschaften und linke Bündnisse zogen deutlich mehr Teilnehmer an als im Vorjahr. Auch Bürgermeister Tschentscher marschierte mit.

Rund 21.000 Menschen sind in Hamburg am 1. Mai bei verschiedenen Demonstrationen auf die Straße gegangen. Neben den jährlichen Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), an denen sich nach Polizeiangaben mehr als 10.000 Menschen beteiligt haben, gab es drei Demonstrationen aus dem linken und linksextremen Spektrum. Hier wurde die Teilnehmerzahl auf insgesamt 11.000 geschätzt.

An der DGB-Demonstration, die von Ottensen zum Fischmarkt führte, beteiligte sich neben Hamburgs DGB-Chefin Tanja Chawla auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Sowohl die Gewerkschafts-Kundgebung als auch die Demonstrationen der linken und linksextremen Bündnisse hatten mehr Zulauf als im vergangenen Jahr.

Bis auf das vereinzelte Abbrennen von Feuerwerkskörpern verliefen die Kundgebungen nach Polizeiangaben weitgehend friedlich.

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