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Rund 20.000 Menschen marschieren am Samstag in Erfurt, Deutschland, um gegen den Jahresparteitag der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland zu protestieren.
Antifaschistische Demonstranten blockieren Straßen und Straßenbahnlinien in der ganzen Stadt, während die Bereitschaftspolizei die Vorgänge aufmerksam beobachtet.
„Wir wollen eine solidarische Gesellschaft: gleiche Rechte, gleiche Sicherheit, Aufenthaltsrecht und soziale Sicherheit für alle“, sagte Noa Sander, Sprecherin der Anti-AfD-Gruppe Widersetzen. „Dafür stehen wir heute hier in Erfurt gemeinsam ein.“
Die Thüringer Polizei bezeichnete den Protest als „legitim“, sagte jedoch, es seien ein AfD-Wahlkreisbüro und Polizisten mit Farbbomben und Feuerwerkskörpern angegriffen worden.
Die Konferenz habe dennoch wie geplant begonnen, fügte die Truppe später in einem Beitrag in den sozialen Medien hinzu.
Es wird erwartet, dass die beiden AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel bei der Versammlung wiedergewählt werden, vor den Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, von denen die Partei hofft, dass sie den Grundstein für einen breiteren Erfolg auf Bundesebene legen.
Die AfD ist eine euroskeptische Partei, die eine strenge Einwanderungskontrolle befürwortet und die Unterstützung Berlins für die Ukraine im Kampf gegen Russland kritisiert.
In landesweiten Meinungsumfragen konnte die Partei in den letzten Monaten wachsende Unterstützung verzeichnen. Jüngsten Umfragen zufolge liegt die Unterstützung für die Partei bei bis zu 29 %, im Vergleich zu 22 % für die CDU/CSU-Gruppe von Bundeskanzler Friedrich Merz.
