Newsblog zum 11.11.
Polizei warnt vor K.-o.-Tropfen und Taschendieben
Aktualisiert am 06.11.2026 – 12:00 UhrLesedauer: 5 Min.
Köln feiert den Start der fünften Jahreszeit. Zehtausende Jecken werden am 11.11. in der Innenstadt erwartet. Alle wichtigen Entwicklungen rund um den Karnevalsauftakt im t-online Newsblog.
Ob auf dem Heumarkt, rund um die Zülpicher Straße oder in der Südstadt: Am Mittwoch dürften sich wieder zahlreiche Menschen in Köln versammeln, um gemeinsam den Sessionsauftakt zu feiern.
Polizei, Ordnungsamt und Rettungskräfte bereiten sich auf einen Großeinsatz vor. Besonders im Fokus steht in diesem Jahr die Südstadt, für die die Stadt zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen angekündigt hat.
Wie entwickeln sich die Feiern an den verschiedenen Partyhotspots? Wo gibt es Sperrungen und Einschränkungen? Und welche besonderen Momente prägen den Tag?
Freitag, 6. November 2026
Wer am 11. November in Köln Karneval feiert, sollte besonders auf seine Wertsachen und Getränke achten. Die Polizei warnt zum Sessionsauftakt vor Taschendieben, die vor allem im Gedränge leichtes Spiel haben. Feiernde sollten deshalb nur das Nötigste mitnehmen und Wertsachen möglichst nah am Körper tragen.
Auch vor K.-o.-Tropfen warnt die Polizei: Getränke sollten nicht unbeaufsichtigt stehen bleiben. Offene Getränke von Fremden sollten Feiernde nicht annehmen. Zudem rät die Behörde, den Heimweg frühzeitig zu planen und möglichst gemeinsam mit Freunden anzutreten.
Wer mit dem Auto, Fahrrad oder E-Scooter unterwegs ist, sollte auf Alkohol und Drogen verzichten.
Polizei kündigt besonderen Schutz für Kölner Synagoge an

Zum Karnevalsauftakt am 11.11. soll die Synagoge an der Roonstraße auch in diesem Jahr durch besondere Maßnahmen geschützt werden. Das teilte die Polizei am Freitag mit.
Nach aktuellem Erkenntnisstand lägen jedoch keine Hinweise auf konkrete Sicherheitsstörungen vor. Die Ereignisse aus der Halloweennacht fließen allerdings in die Einsatzvorbereitungen ein. Die Polizei steht dazu im Austausch mit bundes- und landesweiten Sicherheitsbehörden.
Neben der Präsenz an den Feier-Hotspots kündigte die Polizei gezielte Personen- und Taschenkontrollen an. Einsatzkräfte sollen bei Bedarf frühzeitig einschreiten. Insgesamt seien in Köln und Leverkusen mehr als 1.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz.
Donnerstag, 5. November 2026
Deutsche Bahn und KVB kündigen Zusatzfahrten an

Wegen des Sessionsauftakts planen die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und die Deutsche Bahn um: Die Stadtbahnen fahren am 11. November bis 1 Uhr im 15-Minuten-Takt. Dabei ist auch wichtig zu wissen: Auf den Linien 1, 7 und 9 kann die Haltestelle Heumarkt auf Anweisung von Polizei oder Stadt gesperrt werden, falls der Platz überfüllt ist. Die Bahnen fahren dann ohne Halt durch. Die Linie 5 hält ab etwa 7 Uhr bis Donnerstag gegen 3 Uhr nicht am Rathaus. Die Linie 9 wird wegen der gesperrten Zülpicher Straße zwischen Zülpicher Straße/Gürtel und Neumarkt umgeleitet, ebenfalls von etwa 7 Uhr bis Donnerstag gegen 3 Uhr.