Wettskandal in der Türkei

Festnahmen von Schiedsrichtern und Klub-Präsident angeordnet

07.11.2025 – 09:58 UhrLesedauer: 1 Min.

İbrahim Hacıosmanoğlu: Der Präsident des türkischen Fußballverbands hat Anlass zur Sorge. (Quelle: Eliano Imperato/imago-images-bilder)

Im türkischen Wettskandal hat die Staatsanwaltschaft zahlreich Festnahmen angeordnet. Betroffen sind einige Schiedsrichter und auch ein Klub-Präsident.

Im Rahmen eines groß angelegten Ermittlungsverfahrens wegen mutmaßlicher Spielmanipulationen und Amtsmissbrauchs im türkischen Fußball hat die Staatsanwaltschaft in Istanbul 21 Festnahmen angeordnet. Wie sie auf der Plattform X mitteilte, richten sich 17 dieser Maßnahmen gegen Schiedsrichter.

Zu den Verdächtigen gehört laut Angaben der Ermittler auch Murat Özkaya, Präsident des Klubs Eyüpspor. Insgesamt seien bisher 18 Personen in Gewahrsam genommen worden.

Hintergrund sind Enthüllungen des türkischen Fußballverbands (TFF) vom Oktober. Damals war bekannt geworden, dass 152 Unparteiische verdächtigt werden, Wetten platziert zu haben. Inzwischen wird auch gegen Spieler und Klubs ermittelt. Der TFF hat daraufhin 149 Schiedsrichter und Assistenten suspendiert – für Zeiträume zwischen acht und zwölf Monaten.

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