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Finanzen

Zahl der Zwangsversteigerungen im Vergleich zu 2024 stark gestiegen

wochentlich.deBy wochentlich.de26 Dezember 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Zahl der Zwangsversteigerungen im Vergleich zu 2024 stark gestiegen
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Mehr Termine als 2024

Zahl der Zwangsversteigerungen legt rasant zu


25.12.2025 – 23:43 UhrLesedauer: 2 Min.

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Wenn die Kreditzinsen zu hoch sind, bleibt Hausbesitzern oft nur die Zwangsversteigerung. (Symbolbild) (Quelle: Markus Scholz/dpa)

Immer häufiger gibt es bei Amtsgerichten Termine von Zwangsversteigerungen. Ein möglicher Grund könnte in der Kreditvergabe der Banken liegen.

In Deutschland kommt es zu immer mehr Zwangsversteigerungen – und der Anstieg ist rasant. Eine Analyse der Termine, die von Amtsgerichten veröffentlicht werden, zeigt: Stand Weihnachten 2025, gab es mehr als 3.250 Versteigerungstermine für die kommenden Wochen und Monate. Das berichtet die Nachrichtenagentur dts.

Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg von 15 Prozent. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Zwangsversteigerungen nur um zwei Prozent gegenüber 2023 gestiegen. In den Jahren zuvor war die Zahl der Versteigerungen sogar gesunken.

Allein aus dem größten Bundesland NRW kündigen die Amtsgerichte derzeit 910 Zwangsversteigerungen an, das ist über ein Drittel mehr als vor einem Jahr zur gleichen Zeit. In Bayern beträgt das Plus bei knapp rund zehn Prozent.

Mit einer Ausnahme hat sich die Lage in den Ost-Bundesländern und in Berlin kaum verändert. Die Zahl der angekündigten Zwangsversteigerungen liegt etwa auf gleichem Niveau wie im Vorjahr oder ist teilweise sogar etwas gesunken. Nur in Mecklenburg-Vorpommern werden aktuell fast doppelt so viele Termine geplant wie vor einem Jahr.

Zu einer Zwangsversteigerung kommt es häufig, wenn Haus- und Wohnungsbesitzer ihre Immobilienkredite nicht mehr tilgen können und eine einvernehmliche Einigung mit der finanzierenden Bank scheitert. Ein wichtiger Faktor sind daher die Kreditzinsen, die seit mittlerweile drei Jahren zwischen drei und vier Prozent pendeln. Die liegen gegenüber dem Zeitraum zwischen 2012 und 2022 höher.

Häuser und Wohnungen waren früher auch bei hohen Preisen relativ leicht finanzierbar. Bei vielen Krediten, die noch lange nicht abbezahlt sind, läuft nach und nach die oft für zehn Jahre vereinbarte Zinsbindung aus. Sie kann meistens nicht mehr zu denselben Konditionen verlängert werden, den Besitzern bleibt dann nur die Zwangsversteigerung.

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