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Wohnboxen für Obdachlose – Drogen sind hier erlaubt

wochentlich.deBy wochentlich.de24 Januar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Wohnboxen für Obdachlose – Drogen sind hier erlaubt
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In Neukölln gibt es ein neues Angebot für Obdachlose. Sie können in Wohnboxen übernachten. Das Besondere: Drogen sind dort erlaubt. Warum Sozialarbeiter Marcus Blöhm von dem Konzept überzeugt ist.

Sechs strahlend weiße Wohnboxen stehen ordentlich aufgereiht auf einem leeren Grundstück in der Hertzbergstraße in Berlin-Neukölln. Von der Straße aus sind sie für Passanten nicht zu sehen. Ein hoher Zaun schützt vor neugierigen Blicken. Die Menschen, die hinter dem Zaun in den Mini-Häuschen leben, teilen dasselbe Schicksal: Sie haben keinen festen Wohnsitz. Der Umzug in die Wohnboxen soll ein erster Schritt in ein besseres Leben sein.

Seit Anfang des Jahres können wohnungslose Menschen in der Hertzbergstraße die Kleinunterkünfte „Safe Places“ beziehen. Derzeit sind drei der sechs Wohnboxen belegt. Sozialarbeiter Marcus Blöhm von „My Days Soziale Dienste“ betreut das Modellprojekt des Bezirksamtes Neukölln.

Die Boxen sind etwa drei Quadratmeter groß und werden mit Solarenergie versorgt. In jeder Box gibt es ein Bett, USB-Anschlüsse und ein Willkommenspaket mit Bettwäsche und Hygieneartikeln. Jeder Bewohner erhält einen Schlüssel für sein Häuschen. Eine Heizung und fließendes Wasser gibt es allerdings nicht. Auf dem Gelände befinden sich zwei mobile Toiletten.

Niedrigschwelliges Angebot

Blöhm arbeitet eng mit der Berliner Obdachlosenhilfe zusammen. Deren Mitarbeiter halten Ausschau nach Obdachlosen, die bereit sind, in das temporäre Zuhause einzuziehen. Das Angebot soll so niedrigschwellig wie möglich sein, sagt Blöhm: „Es ist schon vorgekommen, dass ich die Leute morgens getroffen habe und mittags sind sie eingezogen.“

Doch mit dem Umzug in die Wohnbox ist es nicht getan. Ziel des Projekts sei es, die Menschen langfristig aus der Obdachlosigkeit herauszuholen, so Blöhm. Dazu müssen die Bewohner der kleinen Hütten eng mit den Sozialarbeitern kooperieren. Dass sie dazu bereit sind, zeigen sie, indem sie vor dem Einzug eine Nutzungsvereinbarung unterschreiben.

Diese sieht vor, dass die Menschen im Idealfall innerhalb von drei Monaten mithilfe ihres Sozialarbeiters an das bestehende deutsche Sozialsystem angebunden werden. Dieser Zeitraum kann aber auch verlängert werden. „Wenn ich aber in den drei Monaten merke, dass der Mensch kein Interesse an Hilfe hat, dann muss er leider wieder raus“, sagt Blöhm.

Klare Regeln

Jeden Tag ist der Sozialarbeiter in der Hertzbergstraße, um nach den Menschen zu sehen. Er ist ihr Ansprechpartner. Er ist derjenige, der mit ihnen Termine vereinbart, sie auf ihrem Weg aus der Obdachlosigkeit unterstützt und ein offenes Ohr für sie hat.

„Hier können sie sich sicher fühlen, dass ihr Platz am nächsten Tag nicht geräumt wird. Hier können sie sich stabilisieren und zur Ruhe kommen“, weiß Blöhm. Um die Stabilität zu gewährleisten, gibt es allerdings klare Regeln. Besuch ist nicht erlaubt, und auf die Nachbarschaft muss Rücksicht genommen werden. Wer sich nicht daran hält, riskiert seinen Rauswurf aus der Mini-Unterkunft.

Passiert sei aber noch nichts, so Blöhm. Die Leute seien ruhig. Auch die Nachbarn hätten sich bislang nicht beschwert.

Drogenkonsum erlaubt

Das mag auch an der Besonderheit des Modellprojekts liegen. Die Obdachlosen dürfen ihre Hunde mit in die Wohnbox nehmen. Dies ist in vielen Obdachlosenunterkünften verboten. Auch Drogenkonsum ist erlaubt, sofern er privat in den Wohnboxen stattfindet.

„Hier ist beides erlaubt, um das Angebot niedrigschwellig zu halten“, erklärt Blöhm. Es sei illusorisch zu glauben, Alkohol und Drogen in Obdachlosenunterkünften verbieten zu können. „Was in der Hütte passiert, werden wir nicht kontrollieren“, stellt Blöhm klar.

Bei Erfolg soll das Modellprojekt auf andere Bezirke ausgeweitet werden. Die Wohnboxen seien „eine Chance“, sagte Neuköllns Sozialstadtrat Hannes Rehfeldt (CDU) der „Berliner Morgenpost“. „Mit den ‚Safe Places‘ erhalten betroffene Menschen einen Rückzugsraum, Privatsphäre und einen festen Platz zum Schlafen“, so Rehfeldt. Sie seien aber kein Ersatz für eine richtige Wohnung.

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