Microsoft Defender startet auf Windows, Mac und iOS-Geräten › ifun.de

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Mit dem neuen Microsoft Defender will Microsoft Einzelnutzern und Familien, die mit dem Office-Paket Microsoft 365 arbeiten, eine komfortable Option zum Schutz vor digitalen Bedrohungen bieten. Die Anwendung steht neu neben Windows auch zum Download für Mac, iOS und Android zur Verfügung.

Die Namensgebung mag zunächst verwirren. Microsoft hat schon seit mehreren Jahren ähnliche Angebote im Programm, die mit Namen wie „Defender Advanced Threat Protection“ oder „Microsoft Defender für Endpunkt“ auf die Unterstützung von Unternehmenskunden ausgerichtet waren.

Die neuen Defender-Apps wurden Microsoft zufolge umfassend überarbeitet und für die private Nutzung optimiert. Neben klassischen Malware- und Virenscanner-Funktionen gibt sich Microsoft Defender Informativ und will dabei unterstützen, seine persönlichen Daten über alle Geräte hinweg bestmöglich zu schützen. Microsoft legt den Fokus dabei auf die drei folgenden Kategorien:

Onlinesicherheit an einem Ort verwalten

  • Überwachen des Onlinesicherheitsstatus in einer zentralen Ansicht.
  • Verfolgen von Schutzmaßnahmen an einem Ort – für eigene Daten und Geräte und die Ihrer Familie.
  • Einfaches Einbinden und Entfernen von Geräten.

Schadsoftware zuverlässig abwehren

  • Zuverlässiger Schutz vor Schadsoftware – für Sie selbst und Ihre Familie.
  • Kontinuierliche Virenschutzprüfung für Anwendungen und Geräte.
  • Identifizieren der sicherheitsrelevanten Apps und Dateien, die überprüft werden sollen.

Informiert und sicher bleiben

  • Kontinuierliche Echtzeitwarnungen zu Änderungen des Sicherheitsstatus – für Sie persönlich und Ihre Familie.
  • Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen für Daten und Geräte.
  • Sicherheitstipps für eine nachhaltige Onlinesicherheit.

Microsoft Defender Mac

Inwieweit die Verwendung von Microsoft Defender auf dem Mac oder gar iOS-Geräten sinnvoll ist, bleibt abzuwarten. Wir halten uns mit Blick auf die von Defender angebotenen Automatikfunktionen zurück. Die Möglichkeit, auch manuelle Scans durchzuführen, kann hier und da aber durchaus auch gut fürs Bauchgefühl sein. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich der Mac längst nicht mehr so gut wie früher gegen Malware gewappnet zeigt.

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